„Mein Lieblingsort in der Wetterau“

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„Mein Lieblingsort in der Wetterau“

MÜNZENBERG. Ermittelt wurden von einer Jury die Sieger des Wettbewerbs „Mein Lieblingsplatz in der Wetterau“, den das DRK Münzenberg veranstaltete. Unter den preisgekrönten Bildern waren von Dorothea Ender aus Rockenberg die steinernde Brücke über die Wetter, ehem. Nieder Hörgern (linkes Foto), aus Münzenberg (Mitte) die Rapsfelder vor der Burg Münzenberg von Paula und Andreas Weitzel und Lena Stock mit ihrem „liebsten Hund der Welt“ (rechtes Foto).

Jury gibt das Ergebnis des Wettbewerbs des DRK Münzenberg bekann

MÜNZENBERG (pm). Die Herausforderung für das „Team Sozial“ im DRK Münzenberg war groß, als die geplanten Aktivitäten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten. Wie finden wir eine Aufgabe, die Menschen in dieser Zeit unterstützt und das DRK-Team weiter aktiv bleiben lässt?! Mit diesem Gedanken entstand in einem der Online-Treffen die Idee, gemeinsam mit der Initiative „Wir machen. Für ein Kinderlachen“ einen Wettbewerb auszuschreiben und die ganze Bevölkerung zum Mitmachen einzuladen. Unter dem Motto „Mein Lieblingsplatz in der Wetterau“ ging der Aufruf an die Bevölkerung und das Münzenberger DRK-Team hat 10 Beiträge prämiert, bei dem der Beitrag einer Schulklasse aus Friedberg als Sieger hervorging. 

Der Sieg ging an die Teamworker der UE (Upper Elementary Class) der Montessori-Sekundarschule in Friedberg. „Wow, wir waren tief beeindruckt von der Vielfalt eurer Gedanken und Ideen, die ihr im Alter von elf bis 13 Jahren zum Thema „Lieblingsplatz“ habt. Wir finden es auch total klasse, dass ihr das Thema zum Anlass genommen habt, gemeinsam ein Projekt auf die Beine zu stellen“ so Jurymitglied Lea Schaba in ihrer Laudatio. Den Regenbogen als Hoffnungszeichen fand die Jury sehr gelungen. 

Bei fast allen war Covid-19 ein Thema: viel Zeit zu Hause verbringen, Freunde nicht treffen können, keine Sehenswürdigkeiten oder Freizeiteinrichtungen besuchen, das beschäftigte am meisten und machte deutlich, was wirklich bei einem Lieblingsplatz zählt.

Insgesamt ein abwechslungsreicher Beitrag der gesamten Klasse, die als Sieger mit einer Spielepaket im Wert von 200 Euro prämiert wurden. 

Gesponsert wurde dieser Preis von der Firma Pegasus Spiele in Friedberg. 

Es wurden weitere acht Beiträge prämiert und auf den Facebook-Seiten: 

Darunter Ida Löbrich (11) aus Münzenberg-Gambach, die die Halfpipe in ihrem Ort zu ihrem Lieblingsplatz gekürt hat. Dazu die Jury: „Das Bild von Ida Löbrich zeigt die „HALFPIPE“ von Gambach, ihren ganz persönlichen „Lieblingsort“, an dem sie sich wohl fühlt, ihre Freunde trifft, Spaß beim „Skaten“ hat. Tolle Erlebnisse und schöne Erinnerungen verbinden Ida und „ihre“ Halfpipe.

Ville Feuring ist in Glauburg zu Hause und am liebsten in der Natur unterwegs. Dort fühle er sich wohl. „Ich bin am liebsten draußen in der Natur“, schreibt Shirley Feuring. „Ob im Garten oder im Wald rund um Glauburg. Da fühle ich mich wohl.“ Beide Teilnehmer haben tolle „Naturbilder“ eingereicht.

Zurück nach Münzenberg und Nieder-Hörgern. Dorothea Ender schwärmt: „In der Talsenke, in der sich die Wetter entlang schlängelt, spiegelt sich die Geschichte der Region wider. Neben den römischen Gutshöfen, deren Grundmauern gefunden wurden, lag im Mittelalter auch ein kleines Dörfchen, das Nieder-Hörgern hieß, an einem Brückenübergang. Diese schöne alte Steinbrücke ist wohl das Einzige, das noch von Nieder-Hörgern zu sehen ist.

Wasser übt eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Auch der Wettbewerbsbeitrag von Julia Blatt aus Dorn-Assenheim führt an ein Ufer. Julia verrät ihren Wohlfühl-Platz. Die Jury lobt: „Am Schloggebacher See trifft Himmel auf Erde, wie das Foto von Julia Blatt zeigt. Der Blick aufs Wasser lädt ein zum Träumen und Abschalten und hier hat die Natur noch ihre Freiheit und Mensch und Tier sind nur Besucher oder Teil des Ganzen.

Bald blüht wieder der Raps. Paula und Andreas Weitzel aus Münzenberg stimmten die Jury schon einmal darauf ein. Ihr Lieblingsplatz ist der Tellerberg im Süd-Osten Münzenbergs. Insbesondere vom Westhang des Tellerberges – oberhalb der alten Obstbäume – habe man einen grandiosen Blick auf den Sonnenuntergang in der Wetterau. 

Die zwölfjährige Lena Stock ist gerne mit „dem liebsten Hund der Welt“ draußen unterwegs. Die Jury dazu: „Uns gefällt das Bild von Lena Stock sehr gut, weil es ihren Lieblingsplatz zeigt, an dem sie sich sichtlich wohlfühlt und zusammen mit ihrem kleinen Hund gerne Zeit verbringt und die Natur genießt. Es ist ein schönes und natürliches Foto, aufgenommen in der Umgebung von Nidda/Fauerbach.“

Ein weiterer Beitrag führt zurück zu einem Ufer. Der 13-jährige Tim Scherer hat in einer wundervollen Gegenlicht-Stimmung die Eichel kurz vor seinem Heimatort Eichelsdorf fotografiert. Die Interpretation der Jury: „Das Foto von Tim Scherer zeigt, dass Wasser eines von den sieben kraftgebenden Elementen ist, mit dem der Mensch schnell in Resonanz geht. Das fließende Wasser bringt uns Trost und erinnert uns daran, dass die momentane herausfordernde Zeit der Pandemie auch ihr Ende haben wird und wir dann zu unserer ’neuen Normalität‘ zurückkehren dürfen.“ 

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