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Michael Linke leitet Berufsschule

BUTZBACH. Ulrich Müller (r.) vom Schulamt überreichte dem neuen Leiter der Butzbacher Berufs- und Technikerschule Michael Linke (3.v.r.) die Ernennungsurkunde im Beisein (v.r.) des Abteilungsleiters Jens Voß, der Sekretärinnen Margarete Barth-Waschbüsch und Annette Preis, der stellvertretenden Schulleiterin Britta Schütte, des Werkstätten-Koordinators Erich Lang und des Abteilungsleiters Johannes Naumann. Text + Foto: thg

ERNENNUNG – Butzbacher Institution will Fachkräftemangel in der Region entgegenwirken

BUTZBACH (thg). Seit gestern ist Michael Linke offiziell Leiter der Butzbacher Berufs- und Technikerschule. Ulrich Müller, leitender Schulamtsdirektor am Staatlichen Schulamt für den Wetterau- und den Hochtaunuskreis überreichte dem 63-Jährigen im Beisein des Schulleitungsteams die Urkunde. Er tritt die Nachfolge von Cornelia Waitz-Dahl an. 

Seit dem 1. November vergangenen Jahres ist Linke in Butzbach tätig. Zuvor war er Abteilungsleiter in Frankfurt an der Schule für Bekleidung und Mode. Im Schuldienst ist er seit 1993 und hat in Hamburg studiert. Er ist ursprünglich Diplom-Pädagoge und war unter anderem Einrichtungsleiter eines Männerwohnheims. Außerdem hat er Kfz-Mechaniker gelernt. 

Linke unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit der Schule mit den Betrieben in der Region. Gerade für die Berufsschule sei der Kontakt nach außen wichtig, das Know-how aus den Unternehmen fließe auch wieder in die Schule zurück. Über die Ausbildung werde auch die Entwicklung der Region gefördert. Unter dem Stichwort Fachkräftemangel sei die Kooperation besonders wichtig. 

Zudem möchte er die Betriebe besonders dazu ermutigen, Techniker auszubilden. Es gehe darum, die Fachkräfte in der Region zu halten. Im Verlauf des zurückliegenden Jahres hat Linke die Schule kommissarisch geleitet. In der Zeit habe er bereits viele Gespräche mit Unternehmen geführt. 

Er sei sehr glücklich, dass er in der Schule sehr gut empfangen wurde, sagte Linke. Viele hätten ihn unterstützt, es sei einiges zu tun. Unter anderem nannte er die Digitalisierung und die Personalperspektiven als wichtige Themen. „Ich bin sehr, sehr froh, hier zu sein“, betonte er. 

Müller hatte zuvor drei Impulse für die Position eines guten und wirkungsvollen Schulleiters angeführt: Er sei ein Entwickler, der gemeinsam mit den Kollegen die Schule gestalte und ohne blinden Aktionismus handele. Zweitens sei der Schulleiter als Pädagoge gefragt, der die Mündigkeit der Schüler entwickele, Anerkennung zeige und zur Selbständigkeit anleite. Und schließlich sei ein guter Schulleiter fair gegenüber Kollegen und Schülern. Und er begebe sich nicht auf die Defizit- und Fehlersuche bei den Schülern, sondern auf die Schatzsuche nach dem Potential von Lehrern und Schülern. 

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