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Mit Ärztehaus „keine Verluste“

SANIERUNG – Medizinische Versorgung in Münzenberg / Aktuelle Kostenermittlung: 1,1 Millionen Euro

MÜZENBERG (thg). Im Rahmen des Besuchs von Umweltministerin Priska Hinz in Münzenberg war auch das Ärztehaus im Steinweg im Stadtteil Thema. Derzeit findet ein Umbau statt, damit der Praxisbetrieb nach dem Ausscheiden von Allgemeinmediziner Jürgen Fölsing dort weitergehen kann. 

Das ist aber erst der Beginn der Baumaßnahmen am und im Gebäude. Die Münzenberger Stadtverordnetenversammlung beschloss in ihrer Sitzung vor der Sommerpause am Freitag, Mehrkosten für die Maßnahme zu bewilligen. Nach genauerer Untersuchung und Planung des Bauvorhabens von Fachingenieuren und Architekturbüro samt Kostenermittlung liegen aktuelle Zahlen vor. 

Für die auch vom Magistrat empfohlene „große Lösung“ für den Anbau belaufen sich die Kosten auf 834 200 Euro, wenn eine Dach- und Fassadensanierung eingerechnet wird. Sie schlägt mit 147 000 Euro zu Buche. Rechnet man Nebenkosten von 28 Prozent hinzu, ist von Gesamtkosten in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro auszugehen. Die große Lösung von Sanierung und Anbau ergäbe eine vermietbare Fläche von 204 Quadratmetern im Erdgeschoss. 

Dem steht die „kleine Lösung“ mit 179 Quadratmetern vermietbare Fläche gegenüber. Auf gut eine Million Euro beläuft sich die Kostenschätzung inklusive Dach- und Fassadensanierung sowie Nebenkosten. 

Für die Gesamtmaßnahme veranschlagt die Stadt in der Kostenaufstellung einen Zuschuss aus dem Leader-Programm in Höhe von im besten Fall 390 000 Euro, also bei Verwirklichung der großen Lösung. Knapp 678 000 Euro betrüge der städtische Eigenanteil. Im Obergeschoss stehen nach der Sanierung 88 Quadratmeter zur Verfügung. 

In der Beschlussvorlage wies der Magistrat darauf hin, dass auch Folgekostenberechnungen angestellt und Ausgaben mit Einnahmen aus den Vermietungen gegenübergestellt wurden. „Selbst im Worst-Case-Szenario, das heißt ohne jegliche Förderung“ mache die Stadt keine Verluste. 

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