Mittelhessische Polizisten werden im Umgang mit Diensthunden geschult

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Mittelhessische Polizisten werden im Umgang mit Diensthunden geschult

GIESSEN. Das Foto zeigt eine Diensthundeführerin mit dem hellen Malinois Ghost vor einer Übungseinheit. Foto: Polizei

Polizeipräsident Bernd Paul zu Gast in Seminar in Hungen / „Wertvolle Unterstützung im Einzeldienst“

GIESSEN (ots). Ghost, Luna, Bones, Pepe und Ted, so heißen die „Azubis“, die sich derzeit in der Ausbildung beim Polizeipräsidium Mittelhessen befinden. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Polizisten, sondern um Vierbeiner, die aktuell als Schutzhunde dezentral ausgebildet werden.  

Polizeipräsident Bernd Paul besuchte die Ausbildungsgruppe unter Leitung von Polizeihauptkommissar Mario Rühl auf dem Hundeübungsplatz in Hungen. „Ich freue mich, dass wir in Mittelhessen ein anspruchsvolles Seminar, bei dem Schutzhunde ausgebildet werden, anbieten können. Der hohe taktische Einsatzwert und die Wirkung von Diensthunden sind unbestritten und bietet viele Möglichkeiten im polizeilichen Alltag. Unsere Diensthundeführer stellen eine wertvolle Unterstützung für den polizeilichen Einzeldienst dar und tragen maßgeblich zu vielen Einsatzerfolgen bei. Das kann bei Durchsuchungen, aber auch bei der Verfolgung von Straftätern oder bei größeren Tumulten der Fall sein. Von daher freue ich mich, dass unsere erfahrenen Hundeführer neue Hunde ausbilden können und möchte dabei auch Werbung für den Polizeiberuf und für die abwechslungsreiche Tätigkeit als Diensthundeführer bei der Polizei machen“, so Paul.  

Das Seminar, das vor etwa zwei Wochen begann und zwei Blocks von jeweils vier Wochen umfasst, wird von Polizeihauptkommissar Mario Rühl vom Polizeipräsidium Mittelhessen geleitet. Der erfahrene Hundeausbilder hat eine Gruppe von fünf Hundeführern dabei: zwei aus Gießen, einer aus Grünberg, einer aus Stadtallendorf und eine Hundeführerin aus Sontra (Polizeipräsidium Nordhessen). Die neuen Schutzhunde werden nach den beiden Modulen, die in diesem Frühjahr noch abgeleistet werden und mit einer Schutzhundeprüfung enden, im polizeilichen Dienst eingesetzt.  

Die neuen Diensthunde, darunter deutsche und belgische Schäferhunde, leben bei ihren „Herrchen“ und begleiten ihn im Dienst und im privaten Bereich. Der Weg zum Hundeführer ist nicht so schwierig, wie viele denken. Jeder Polizist kann dies grundsätzlich nach einem Auswahlverfahren werden und bekommt dann einen vierbeinigen Partner zur Seite gestellt. Bei der Schutzhundeprüfung stehen die Unterordnung und der herkömmliche Schutzdienst im Fokus. In diesen beiden Disziplinen werden die fünf „Neuen“ nun geschult, um die Prüfung im Mai dann erfolgreich zu bestehen.  

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