Modernster Hubschrauber der Johanniter Luftrettung in Gießen stationiert

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Modernster Hubschrauber der Johanniter Luftrettung in Gießen stationiert

Giessen. Seit gestern ist in Gießen dieser Hubschrauber Typ H155, eine fliegende Intensivstation der Johanniter-Luftrettung stationiert. Foto: Göbel

GIESSEN (pm). Die neue Einsatzmaschine Typ H155 der Johanniter Luftrettung ist seit gestern in Gießen stationiert. Bereits seit 17. September wird von der Johanniter Luftrettung (JLR) der modernste  Hubschrauber seiner Gewichtsklasse für Intensiv- und Rettungstransporte in Deutschland in  Hessen eingesetzt. Somit ist der Intensivtransporthubschrauber (ITH) vom Typ H155, der erste seiner Art, im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst, so dass die immer höheren Anforderungen im Intensivtransport erfüllt werden können. 

Der Hubschrauber verfügt über einen Innen- bzw. Patientenraum von 9,2 m³. Er ist dadurch größer als alle derzeit eingesetzten Hubschrauber und setzt neue Maßstäbe für eine optimale Patientenversorgung. 

Der Airbus-Helikopter H155 aus der „Dauphin-Familie“ ist ein Mehrzweckhubschrauber der  deutsch-französischen Unternehmensgruppe Airbus Helicopters. Er  ist eine Weiterentwicklung der AS 365. Besonderes Merkmal der H155 ist die Höchstgeschwindigkeit  von 324 km/h. Das Fluggerät wird von der Polizei und auch zum Passagiertransport auf Öl- /Gasplattformen verwendet. Es ist mit zwei Turbinen ausgestattet. Anstelle eines  konventionellen Heckrotors wird ein Fenestron verwendet. Diese französische Entwicklung  arbeitet wie ein üblicher Heckrotor zum Drehmomentausgleich, ist jedoch durch die in den  Heckausleger integrierte Bauweise leiser und sicherer im Betrieb. 

Dieser Hubschrauber ist eine fliegende Intensivstation. Sein Alleinstellungsmerkmal ist der  Transport von adipösen (übergewichtigen) Patienten mit einem Körpergewicht bis zu 400 kg.  Ebenso können mit ihm ECMO (Herz-Lungen-Maschine) oder Inkubatortransporte sowie  Verlegungen von Patienten mit Infektionskrankheiten im IsoArk (Infektionsschutzsystem) mit  zusätzlichem medizinischen Begleitpersonal durchgeführt werden. 

Dieser ITH kann auch für die Primärrettung im dualen System eingesetzt werden. 

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