Münzenberger Stefan Herling neuer Obermeister der Zimmerer-Innung

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Münzenberger Stefan Herling neuer Obermeister der Zimmerer-Innung

WETTERAUKREIS. Der neue Innungsobermeister Stefan Herling (l.) nimmt die Glückwünsche seines Vorgängers Edwin Winterling entgegen und dankt ihm für sein langjähriges Engagement in der Zimmerer-Innung des Wetteraukreises. Fotos: Herrmann

Nachfolger von Edwin Winterling / Berufsstand klagt bei Frühjahrsstammtisch über Nachwuchsmangel

WETTERAUKREIS (pm). Unter der Führung der neuen Doppelspitze fanden sich die Mitgliedsbetriebe der Zimmerer-Innung zum gemeinsamen Frühjahrsstammtisch in Münzenberg ein um sich zu aktuellen Themen und die Belange der hiesigen Zimmereibetriebe auszutauschen. Anlässlich des Treffens dankte Innungsobermeister Stefan Herling (Münzenberg) seinem Vorgänger Edwin Winterling (Limeshain) der sich nach über 20 Jahren als Obermeister der Zimmerer-Innung nicht mehr zur Wahl stellte. Der neue Vorstand wurde komplettiert mit dem stellvertretendem Obermeister Reinhard Henkelmann (Büdingen) sowie den Beisitzern David Böckel (Nidda), Reiner Dämon (Butzbach), Laura Franz (Ortenberg) und Heinrich Wilhelm Hofmann (Bad Nauheim).

WETTERAUKREIS. Das Foto zeigt beim Zimmerer-Stammtisch hinten (v.l.): Obermeister Stefan Herling, Dirk Franz, Edwin Winterling, Reiner Dämon, Volker Matthäus, Rainer Böckel und David Böckel), vorne (v.l.) Laura Franz und Thomas Krausgrill. Foto: fritzl

Der Beruf des Zimmermanns blickt auf eine sehr lange und von Tradition geprägte Geschichte zurück. Ihn gibt es schon so lange wie Menschen in Häusern wohnen. Man sagt sogar über Josef von Nazareth, dass dieser im Zimmerer-Handwerk tätig war.  Umso bedauerlicher ist es, dass selbst dieser essentielle und alte Beruf, sowie das gesamte Handwerk an sich, über Nachwuchsmangel klagt.  Immer weniger junge Leute entscheiden sich für eine Lehre in einem der über 130 verschiedenen Handwerksberufe in Deutschland. Der Trend hin zum Studium oder der Ausbildung im Büro sei sehr stark zu spüren. 

Neulinge sollten handwerklich geschickt sein und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und technisches Verständnis haben. „Bei uns wird im Team gearbeitet, deshalb ist Teamfähigkeit wichtig“, erklären die Meister. Neben dem handwerklichen Können, biete der Beruf auch Besonderheiten: Bei Richtfesten ruft der Zimmermeister den Richtspruch aus, das habe immer noch eine große Bedeutung für Bauherren. Außerdem sei es möglich, nach erfolgreicher Ausbildung auf die Walz zu gehen und somit weltweit Erfahrungen zu sammeln. 

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