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Mund-Nase-Schutz wird eingemauert

BAD NAUHEIM. Befüllten den Grundstein unter anderem mit einem Mund-Nasen-Schutz (v.l.): Bürgermeister Klaus Kreß, GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann, Landrat Jan Weckler und Leitender Architekt Dirk Hohoff. Foto: Rohde

Grundsteinlegung für 60-Millionen-Euro-Bauprojekt am Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim

BAD NAUHEIM (HR). Mit der Grundsteinlegung am Montag hat das in vier Bauabschnitte unterteilte 60-Millionen-Neubauprojekt am Hochwaldkrankenhaus einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Gemeinsam mit GZW-Geschäftsführer Dr. Dirk M. Fellermann und dem Leitenden Architekten Dirk Hohoff (a|sh sander.hofrichter architekten GmbH) befüllten Landrat Jan Weckler und Bürgermeister Klaus Kreß als Vertreter der GZW-Gesellschafter Wetteraukreis und Stadt Bad Nauheim die in den Grundstein eingelassene Öffnung unter anderem mit aktuellen Tageszeitungen, Münzen, einer Baubeschreibung, Informationen über das GZW und dem „Erkennungszeichen dieses Jahres“, einem Mund-Nasen-Schutz. Versehen mit der Jahreszahl 2020, wird der Grundstein an einem prominenten Standort des Neubaus eingemauert und bei einer eventuellen Öffnung in ferner Zukunft den Tag der Grundsteinlegung ins Gedächtnis rufen.

Anlässlich der Grundsteinlegung würdigten Landrat Weckler und Bürgermeister Kreß die Bedeutung der Krankenhäuser in der Coronakrise. Dazu gehört die Verfügbarkeit von ausreichend Allgemein- und Intensivbetten ebenso wie des entsprechend qualifizierten Personals. 

Aufbauend auf ihrem Ruf als weltweit renommiertes Herzheilbad beherberge die Stadt heute neben dem Hochwaldkrankenhaus, in dem das GZW künftig seine stationäre Versorgung konzentrieren werde, mehrere Fach- und Rehakliniken sowie internationale Forschungseinrichtungen der Herz- und Lungenheilkunde, so Kreß. Zur Finanzierung des 60 Millionen Euro plus Einrichtungskosten teuren Neubaus steuern die Gesellschafter 15 Millionen Euro bei. 26,2 Millionen Euro kommen aus dem Strukturfonds des Bundes, zehn Millionen Euro sind Landes-Krankenhausförderdarlehen. Dazu kommen sieben Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt, die bereits vor zwei Jahren bewilligt worden waren, und eine Aufstockung der jährlichen Pauschalförderung um 3,5 Millionen Euro.   

Im ersten Bauabschnitt wird der Operationstrakt um einen OP-Saal sowie einen Rüstplatz erweitert, durch den die OP-internen Abläufe weiter optimiert werden, und die Sterilgutaufbereitung vergrößert. Nach dem Abriss des 1996 errichteten nördlichen Querbaus im kommenden Jahr wird an den Alt- sowie den südlichen Querbau der F-förmige Neubautrakt angesetzt, der die bestehenden Bauten zu einem rechteckigen Komplex mit Mittelbau und zwei Innenhöfen ergänzt. Mit dem Ende der Baumaßnahmen wird für 2025 gerechnet.  

  

Last Updated on 5. September 2020 by Denise Koppe

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