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Museumsbesucher bestimmen den Eintrittspreis selbst

WETZLAR (epd). Die Stadt Wetzlar probiert seit dem 1. Januar ein neues Preismodell für ihre Museen aus. Besucher können den Eintrittspreis selbst bestimmen und zahlen so viel, wie sie wollen. „Die ersten Besucher zeigten sich überrascht von der neuen Regelung“, sagte der Sprecher der Stadt, Eckhard Nickig, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Allerdings könne man noch keine Veränderung bei den Besucherzahlen feststellen.

Wetzlar sei nach Neu-Isenburg die zweite hessische Stadt, die dieses Modell ausprobiert. Es soll zunächst ein Jahr lang für das Stadtmuseum, das Reichskammergerichtsmuseum und das Palais Papius gelten. Das Modell ist auch als „Pay what you want“ (pwyw) bekannt.

Man wolle dadurch möglichst viele Menschen für einen Museumsbesuch begeistern, neue Besucher aus der Region und überregional gewinnen und Menschen ansprechen, die nicht zu den klassischen Museumsbesuchern zählen. Ab dem 1. Januar hat die Stadt in den Museen außerdem neue durchgehende und saisonal angepasste Öffnungszeiten eingeführt.

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