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Nach 51 Jahren Erich Scherer abgelöst

ROCKENBERG. Die Führungscrew des Judoclubs Tai-Kien (v.l.) Sportwart Uwe Becker, Ehrenvorsitzender Erich Scherer und der Vorsitzende Dr. Jan Hofmann.Foto: bu

VERSAMMLUNG – Dr. Jan Hofmann folgt dem langjährigen Vorsitzendendes Judo-Clubs Tai-Kien nach

ROCKENBERG (bu). In einem überschaubaren Kreis fand die Jahreshauptversammlung des Judo Clubs Tai-Kien Rockenberg in Gasthaus Groß in Rockenberg statt. Der wichtigste Tagesordnungspunkt war der Wechsel an der Vereinsspitze 51 Jahre nach der Gründung des Vereins durch Erich Scherer.

Dr. Jan Hofmann blickte auf das Jubiläumsjahr zurück. Mit einer Feier und einem sportlichen Judonachmittag hatte der Verein das 50-jährige Bestehen gefeiert. Von vielen Vereinsvertretern und Gästen wurde der Verein mit den Initiatoren der Veranstaltung besonders für die freundliche Art gelobt. 

Gerne erinnerte er auch an den Vereinsausflug in den Rheingau mit Rüdesheim und Assmannshausen. 

Ein weiteres Highlight des Jubiläumsjahres war die Anschaffung neuer Judomatten, wodurch der Verein nun über zwei vollständige Kampfflächen verfügt. 

Jugendwart Christian Knoth berichtete über seine Nachwuchsarbeit wobei im Bereich der Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren die Zahl der aktiven größer sein dürfte, um den Teilnehmern auch wechselnde Trainingspartner bieten zu können. Dabei spielt die insgesamt nicht so große Mitgliederzahl von knapp 100 Mitgliedern eine Rolle, was später auch von Kassenwart Wolfgang Drygas bestätigt wurde. Um dies zu verbessern, wurden bereits Kontakte zu Nachbarvereinen wie Bad Nauheim geknüpft, die Vereine in Gedern und Friedberg sollen folgen. An drei Turnieren nahmen Rockenberger Judoka erfolgreich teil auch wenn die ganz großen Turniere noch nicht im Fokus der Trainer standen. Dennoch ist die Stimmung beim Vereinsnachwuchs sehr gut, was für die Trainer auch beim positiven Feedback der Kinder beim Training zu spüren ist. Besonders erwähnte Christian Knoth die positive Entwicklung von Delia Oster als Assistentin beim Training. 

Mit mehr Eintritten in den Verein als Austritten begann Kassenwart Drygas seinen Bericht. Insgesamt zog er eine positive Bilanz des Vereinsjahres auch wenn man in diesem Jahr keinen Überschuss erwirtschaftete, was auch auf die Investitionen in die Vereinsbekleidung, neue Matten und die Bildung einer Rücklage für die Trainerausbildung zurück zu führen ist. Die Kassenprüfer bestätigten eine ordnungsgemäße Führung der Kasse. 

Erich Scherer 8. Dan, der Gründer des Vereins, stellte nach 51 Jahren sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Hofmann dankte und würdigte den Vorsitzenden der auch auf Landes- und Bundesebene sowie international als Judoka breite Anerkennung findet und erinnerte an sein Wirken über viele Jahre. So war er 27 Jahre im hessischen Judoverband aktiv, Bundeskampfrichter und Mitglied des deutschen Dan-Kollegiums. Nach der einstimmigen Zustimmung der Versammlung wurde Scherer zum Ehrenvorsitzenden des Vereins gewählt und bleibt somit auch weiterhin im Vorstand des Judoclubs Tai-Kien Rockenberg. 

Der Vorstand übertrug die kommisarische Vereinsführung an den bisherigen stellvertretenden Vorsitzende Hofmann und wählte dann Philip Neubert zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins. In der nächsten Jahreshauptversammlung steht dann turnusgemäß die Wahl des Vorsitzenden auf der Tagesordnung. Scherer hatte seinem Nachfolger ein in Deutschland wohl einmaliges englisches Buch „Canon of Judo“ Principle and Technique aus dem Jahr 1958 überreicht. Es ist ein besonderes Geschenk das Scherer bei seinem Aufenthalt in Japan erhalten hatte. 

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Chris Scheiner-Bobis, Jasmin-Anastasia Oster, Maximilian Gauß, Niklas Kegel, Uwe Becker und für 20 Jahre als Jugendwart Christian Knoth geehrt. 

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