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LECK – Bürgermeister Merle wieder im historischen Rathaus / Frostschaden verursachte 43 000 Euro Kosten

BUTZBACH (thg). Bürgermeister Michael Merle und seine Mitarbeiter des Hauptamtes sind gestern vom Landgrafenschloss wieder zurück ins historische Rathaus umgezogen. Nachdem das Obergeschoss auf Ebene des Ratsherrensaals wiederhergestellt ist, werden die Büros wieder genutzt. 

Nach einem Wasserschaden im März war ein Teil der Verwaltung für die erforderlichen Bauarbeiten ausquartiert worden. Zu einer Verzögerung der Rückkehr kam es, weil ein weiteres Leck behoben und gerade renovierte Teile erneut angepackt werden mussten. 

Die Gesamtkosten für die Beseitigung des Wasserschadens belaufen sich bisher auf circa 43 000 Euro, wie Bürgermeister Merle mitteilte. Es handelt sich um einen Versicherungsfall. Dem Grunde nach sei dieser Schaden abgerechnet. Es sei nicht davon auszugehen, dass noch weitere Rechnungen folgen.

Im Dachgeschoss des historischen Gebäudes trat Wasser aus einem Kupferrohr aus. Das durchsickernde Wasser sorgte auf der Etage des Rathauses, auf der der Bürgermeister und das Hauptamt ihre Büros haben, für Schäden an der Decke, herabfallende Putzstücke und nasse Wände und Böden. Auch im Foyer des Rathauses war an der Decke der Wasserschaden deutlich sichtbar. Das Bürgerservicezentrum setzte seine Arbeit aber fort. 

Die Frage, ob es sich um fehlerhafte Arbeit an der Leitung oder einen Frostschaden handelt, ist nun geklärt. Denn die Versicherung zahlt für das von der Kälte verursachte Leck. Mit einem Leckage-Schutz, der bei zu hohem Wasserverbrauch greift, soll künftig verhindert werden, dass ein ähnlicher Fall eintritt. Zudem sollen die Rohre im Dachgeschoss noch weiter isoliert werden, etwa durch eine „Einhausung“. Merle wies darauf hin, dass auch das kaputte Rohr isoliert gewesen sei. 

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