Nächster Sattelzug der Langgönser Ukrainehilfe startet Anfang Februar

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Nächster Sattelzug der Langgönser Ukrainehilfe startet Anfang Februar

LANGGÖNS. Die Ukraine-Hilfe Langgöns gießt unter anderem Büchsenlichter für die Menschen im Kriegsgebiet. Foto: ikr

„Familienpakete“ werden gesammelt / Spenden für Transportkosten benötigt / Büchsenlichter geben Wärme

Langgöns (ikr). Alles hat gut geklappt: Der Sattelzug mit insgesamt 16,7 Tonnen Lebensmitteln, Bekleidung und anderen Hilfsgütern, der am zweiten Weihnachtsfeiertag von Langgöns nach Korosten und Borispol in der Ukraine startete, ist noch vor Silvester dort angekommen. Seitdem wird diese besondere „Winterhilfe für ukrainische Familien“, die von der Ukrainehilfe in der evangelischen Kirchengemeinde Lang-Göns um Pfarrer Eberhard Klein a. D. organisiert wurde, verteilt. Die Menschen dort sind dankbar.

Doch nach dem Transport ist vor dem Transport und die engagierten Langgönser haben bereits die nächsten zwei Hilfsprojekte in Arbeit: Voraussichtlich am ersten Februarwochenende wird bereits ein weiterer Transport Kurs in Richtung Osten nehmen. „Genau wie im Dezember wird wieder ein Sattelzug beladen, der alle Spenden direkt nach Korosten und Borispol bringt und dort an die Menschen übergibt, denen wir vertrauen und die garantieren, dass die Hilfe ankommt“, betont Klein. 

Gesammelt werden erneut Familienpakete mit Lebensmitteln, mit Hygieneartikeln, Winterbekleidung und andere dringend benötigte Hilfsgüter. Bei den Lebensmittelpaketen ist wieder zu beachten, dass möglichst vollständige Pakete zusammengestellt werden.

Abgegeben werden sollen alle zusammengestellten Pakete und Hilfsgüter in der Lagerhalle der Firma Autoverwertung Willi Eimer in der Holzheimer Straße 97. Abgabetermine sind am Donnerstag, 26. Januar, von 15.00 bis 18.00 Uhr, am Freitag, 27. Januar, von 15.00 bis 18.00 Uhr, am Samstag, 28. Januar, von 10.00 bis 14.00 Uhr und am Sonntag, 29. Januar, von 15.00 bis 18.00 Uhr.

„Wir freuen uns auch über Menschen, die sich mit uns engagieren“, unterstreicht Eberhard Klein. Sie können sich unter der Nummer 0177/3651459 melden. Auch Spenden für unter anderem Transportkosten oder den Kauf von Hilfsgütern werden gerne genommen. „Wir haben schon viele Spenden bekommen und unter anderem Generatoren gekauft, mindestens zehn davon gehen mit.“ Allein Rewe aus der Region habe für die zwei Transporte 53 000 Euro gespendet.

Noch bis zum 31. Januar läuft die Aktion „Kerzen und Wachsreste für die Ukraine“ der Langgönser Ukrainehilfe. Es werden Kerzen und Wachsreste gesammelt, aus denen sogenannte „Büchsenlichter“ gegossen werden. Sie sind eine alternative kleine Heizquelle zum Aufwärmen und Kochen, aber auch, um dort den Menschen etwas Licht in den Alltag zu bringen. Eine Woche lang wurden in den Räumen der Firma Eimer Büchsenlichter gefertigt, Akteure der Langgönser Seniorenwerkstatt, der Kleiderkammer und der Ukrainehilfe waren beteiligt. Eberhard Klein hatte 1600 Blechdosen geordert, 1000 davon stellte die Firma Engel und Jung zu einem gesponserten Preis, „der Rest wurde uns von der Limburger Blechfabrik geschenkt“. Über 400 Büchsenlichter wurden in Langgöns mithilfe von vier alten Fritteusen, in denen die Kerzenspenden verflüssigt wurden, gegossen. Mit dem nächsten Transport werden insgesamt mehr als 1100 leere Dosen, Dochte und Dochthalter sowie die Wachsreste mitgesendet, damit in Korosten und Borispol weitere Büchsenlichter entstehen können.

Die Kontoverbindung: Ev.- luth. Kirchengemeinde Lang-Göns, IBAN DE 81 5139 0000 0015 3800 04, Verwendungszweck: „Ukrainehilfe / Winterhilfe“. 

Auch in Nieder-Weisel werden Kerzen gesammelt, um daraus die Licht- und Wärmequellen herzustellen.

 

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