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Neue deutsche Staatsbürgerin

Foto: schnelzer

EINBÜRGERUNG – Erste Kreisbeigeordnete Becker-Bösch begrüßt 18-jährige Nicoletta Muriale in Münzenberg

MÜNZENBERG (pdw). Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch übergab jüngst in Münzenberg im Beisein von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer die Einbürgerungsurkunde an die 18-jährige Nicoletta Muriale. Durch die Einbürgerung erhält sie die deutsche Staatsangehörigkeit. Bestimmte Voraussetzungen und Schritte müssen dafür eingehalten werden.

Wer dauerhaft in der Wetterau und in Deutschland leben und die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten möchte, kann bei der zuständigen Behörde einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Voraussetzungen für eine mögliche Einbürgerung sind, dass der Betreffende mindestens acht Jahre mit einem gesicherten Aufenthaltsstatus in Deutschland gelebt hat und sich in dieser Zeit eigenständig seinen Lebensunterhalt sichern konnte. Unterbrechungszeiten oder die Verurteilung zu einer Straftat sind Ausschlusskriterien für eine Einbürgerung. Auch die Sprachkompetenz auf B1-Niveau muss nachgewiesen werden. Dies erfolgt in den meisten Fällen über einen Sprachtest.

Wenn alle Voraussetzungen für den Antrag gegeben sind, folgt der Einbürgerungstest. Eingeführt wurde der Test im Jahr 2004 mit dem Ziel, Kenntnisse über die Rechts- und Gesellschaftsordnung sowie über die Lebensverhältnisse in Deutschland nachzuweisen. An der Volkshochschule Wetterau kann der verbindliche Einbürgerungstest beispielsweise abgelegt werden.

Die Übergabe der Einbürgerungsurkunde ist anschließend der letzte formale Schritt zur Erlangung des deutschen Passes.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen und eine große Freude die Einbürgerungsurkunde persönlich überreichen und die neu-eingebürgerten Wetterauer offiziell willkommen heißen zu dürfen“, so Becker-Bösch. „Die Einbürgerung bietet unseren neuen Mitbürgern die Möglichkeit zu politischer Partizipation, rechtlicher Gleichstellung und vereinfacht insbesondere die gesellschaftliche Teilhabe, also mitzugestalten und dazuzugehören. Gleichzeitig aber machen sie unsere Wetterau noch vielfältiger.“

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