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Neue Sportplatzbeleuchtungen  per LED sparen Geld und Energie

Langgöns. Sie stellten die neuen LED-Flutlichtbeleuchtung vor (v. l.): Horst Uffelmann, Marius Reusch und Susanne Müller. Foto: ikr

Neue Anlagen in Lang-Göns und Oberkleen Beitrag zum Klimaschutz / Ausleuchtung an Bedarf anpassbar

LANGGÖNS (ikr). „Die Energieeinsparung ist kolossal“, mit diesen wenigen Worten brachte der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch einen wesentlichen Nutzen der neuen Flutlichtbeleuchtung auf den beiden Sportplätzen auf dem Sportfeld des TSV im Kernort Lang-Göns und auf dem Kunstrasenplatz in Oberkleen auf den Punkt. Dort wurden kürzlich innerhalb von nur drei Tagen die Flutlichtanlagen auf LED-Beleuchtung umgerüstet. Doch die Umstellung bietet noch einige weitere Vorteile.

Die Maßnahme war 2020 vom Langgönser Gemeindeparlament beschlossen worden.

Gemeinsam mit der Langgönser Klimaschutzmanagerin Susanne Müller und Horst Uffelmann von der ausführenden Firma Lumosa aus Baden-Baden stellte der Rathauschef die Sportplatzbeleuchtung auf der Sportanlage des TSV Lang-Göns vor. Dies sei „zugleich ein Beitrag für den Klimaschutz, denn wir sparen etliche Tonnen CO2 ein“, fasste Reusch zusammen.

Die Kosten der Umstellung aller drei Sportanlagen belaufen sich auf exakt 83 794,92 Euro. Für die Anlagen hat die Gemeinde Langgöns eine Fördermittelzusage von 15 497 Euro des Projektträgers Jülich erhalten.

Die Implementierung einer Steuer- und Regeltechnik erlaubt es, die Flutlichtanlage mit hoher Energieeffizienz zu betreiben: Es gibt drei verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten: Sie reichen über ein „Orientierungslicht“ (nur zehn Prozent des Energieverbrauchs), über „Trainingsbetrieb“ bis hin zum „Spielbetrieb“ mit voller, tagheller Ausleuchtung. „Über diese Regelung können in Lang-Göns durchschnittlich 70 Prozent des früheren Energieverbrauchs eingespart werden, in Oberkleen sind es sogar fast 80 Prozent“, freute sich Müller.

An jeder einzelnen Leuchte sorgt ein Blendschutz dafür, zum einen das Licht auf den Platz zu bringen und damit gleichsam eine Streuung des Lichtes nach oben und zur Seite zu verhindern. „Es war uns besonders wichtig, die Lichteinstrahlung an den naheliegenden Wohnhäusern auf das gesetzliche Maß zu reduzieren, bzw. gänzlich zu verhindern“, betonte der Bürgermeister. Besonders in Oberkleen sei dies Thema gewesen.

Außerdem wurden die einzelnen Masten gesichert und ein Blitzschutz angebracht. 

Aufgrund der vom Projektträger geforderten sehr hohen Lebensdauer (75 000 Stunden) der eingebauten Leuchten seien die neuen Anlagen absolut wartungsarm. „Sie werden sich auch sehr schnell, in nur wenigen Jahren, amortisieren“, ist Reusch sicher. 

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