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Neuer Anlauf für „Hinter der Mauer“

BAUGEBIET – Bauausschuss befürwortet mehrheitlich Bebauungsplan für Areal in Nieder-Weisel

BUTZBACH (thg). In der Bauausschusssitzung am Dienstag im Bürgerhaus Griedel diskutierten die Politiker über den Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans „Hinter der Mauer“. Er hat in den vergangenen Jahren wechselvolle Zeiten erlebt, nachdem zunächst die Johanniter-Unfallhilfe nur Parkplätze benötigte, soll nun ein Baugebiet entstehen, für das auch bereits Umplanungen erforderlich waren. Dem Aufstellungsbeschluss stimmte nur die UWG nicht zu. 

Deren Fraktionsvorsitzende Gudrun Reineck sagte, die UWG habe schon der ersten Aufstellung nicht zugestimmt. Sie sei nicht damit einverstanden, dass für das Baugebiet auch eine Fläche jenseits eines Feldwegs eingeplant werde. 

Hintergrund für die neuerliche Aufstellung des Bebauungsplans ist, dass die investierende Firma inzwischen mit Eigentümern von Parzellen eine Einigung erzielt hat. Alle Grundstücke seien optioniert. Damit seien die Flächen verfügbar, und es könnten weitere Baugrundstücke angeboten werden. Bislang ging das Unternehmen davon aus, dass auf etwa 15 000 Quadratmeter 24 Grundstücke für Einfamilienhäuser geschaffen werden. Für die Erweiterung war von 8000 Quadratmetern die Rede. „Es gibt bereits eine Warteliste, die ist länger als die Anzahl der Bauplätze, die Hinter der Mauer und in Engelsberg Nordwest erschlossen werden“, so Bürgermeister Michael Merle. 

Im Plangebiet befinden sich auch Flurstücke, die im Überschwemmungsgebiet des dortigen Bachs liegen. Welche Flächen genau freigehalten werden müssen, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Das werde die zuständige Behörde im Bebauungsplanverfahren festlegen. 

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