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Neuer Blickwinkel auf Sternenhimmel

BUTZBCH. Kai Helge Wirth kommt am Freitag zum StadtLesen ins Museum.

LESUNG Kai Helge Wirth stellt am Freitagabend im Museum Butzbach „Seewege am Himmel“ vor

BUTZBACH (pi). Am StadtLesen-Freitag-Abend, 29. September, stellt der Butzbacher Dr. Kai Helge Wirth sein Buch „Sternbilder, Seewege am Himmel“ ab 19.15 Uhr im Butzbacher Museum vor, der Eintritt ist wie bei allen StadtLesen-Veranstaltungen an diesem Wochenende in Butzbach frei.

Der Autor ist Kunstwissenschaftler und Geograph und beschäftigt sich seit 40 Jahren mit Astronomie, vor zehn Jahren zog er von Frankfurt nach Butzbach und veröffentlichte vor 15 Jahren sein erstes Buch: „Der Ursprung der Sternzeichen“, das von Arte verfilmt wurde, zahlreiche Medien berichteten darüber.

Wirth nahm auch an der weltberühmten Abora-Expedition teil, die wichtige Beweise für die Nutzbarkeit seiner Entdeckungen lieferte. Es geht um die Sternbilder am Himmel, die schon in den ältesten Texten der Menschheit wie dem Gilgamesch-Epos Erwähnung finden und dort als „Wege des Meeres“ bezeichnet werden.

Die Sternbilder zeigen lückenlos und flächendeckend, wie bei einem exakten Puzzle, bei dem jedes Teil festgelegt an seinem Platz installiert ist, die Strömungen der Meere.

Die Funktionstüchtigkeit dieses Navigationssystems wurde durch den Sternzeitskipper Dominik Görlitz bei der Abora-2-Expedition nachgewiesen.

Und in einem Museum auf Malta schließlich gelang Wirth eine spektakuläre archäologische Entdeckung. Auf dem dort ausgestellten „Tal Quadi Stone“ wies er erstmals physische Beweise für eine neolithische Sternenkarte nach. Auf dem Stein sind das Mittelmeer und das Schwarze Meer abgebildet sowie die Sternbilder Skorpion, Jungfrau und Löwe.

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