Neuer Vorsitzender des Stadtteilbeirats Degerfeld ist Reinhard Burk (CDU)

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Neuer Vorsitzender des Stadtteilbeirats Degerfeld ist Reinhard Burk (CDU)

Adam Gutgesell (FDP) ist Stellvertreter / Förderung der Kinder- und Jugendarbeit über Vereinsleben

BUTZBACH (dt). In der konstituierenden Sitzung des Stadtteilbeirates am Montag im „Treffpunkt Degerfeld“ formierte sich das Gremium nach den Kommunalwahlen neu für die kommenden fünf Jahre. Für den künftig als Stadtrat im Magistrat arbeitenden Michael Schröter musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden. 

Zur Wahl standen mit Reinhard Burk (CDU) und Uwe Jung (UWG) zwei Kandidaten. In geheimer Wahl wurde Reinhard Burk zum neuen Stadtteilbeirats-Vorsitzenden bestimmt. Burk übernahm nach seiner Wahl von Schröter die weitere Leitung der ersten Sitzung des Gremiums. Zu seinem Stellvertreter wurde einstimmig danach Adam Gutgesell (FDP) gewählt. Neue Schriftführerin ist die parteilose Nadine Belz. 

Dem neuen Stadtteilbeirat gehören neben den Genannten an: Anne Thomas, Kerstin Thiele (beide SPD), Denis Jahn (CDU), Rüdiger Angelstein (Grüne), Uwe Jung (UWG) und Petra Zipp (Linke). Nach seiner Wahl knüpfte Burk in einer kurzen Ansprache an die zuvor vom scheidenden Vorsitzenden Schröter genannten Projekte für die Zukunft an, wobei ein Teil der Gestaltungsvorhaben fortgesetzt wird. Dabei wird es gehen um den Panoramaweg, den Vicus Romanus, die Sporthallen am Familienzentrum und an der Degerfeldschule, weitere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (Tacitus- und Gerald-Ford-Straße), das alte Heizhaus als Kulturstätte, die Rolle des Wohnmobilstellplatzes, den Ausbau der Nahversorgung (Edeka / kein Autohandel und keine Spielhalle oder Shisha-Bar), den Ausbau der „Sozialen Mitte“ (Pohl-Gönser Straße – Treffpunkt Degerfeld), die weitere Gestaltung des Wohnumfeldes („Orte des Miteinanders“) und die Containerstandorte/Müllentsorgung. 

Burk plädierte weiter für eine umfassende Beteiligung der Bevölkerung bei allen Maßnahmen und Projekten. Am Herzen liege ihm besonders die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit im Bereich des Sports. Das Vereinsleben im Sport sei ein idealer verbindender Faktor zwischen den Kindern, den Jugendlichen und den Erwachsenen. Inte-gration und Gewaltprävention seien hier wichtige Stichpunkte. Er verwies auf das Programm „Sport und Flüchtlinge“. Dazu habe er bereits Verbindung zum VfR Butzbach aufgenommen. Durchaus vorstellbar seien für ihn auch Sport-Übungsleiter aus dem Bereich der Flüchtlinge. Gezielt in den Fokus rückten nun zunächst die überraschenden, neuen Planungen für den Vicus Romanus mit der Veranstaltung am Samstag. 

Nach dieser Veranstaltung werde sich der Stadtteilbairat am Samstag ab 15.00 Uhr im „Treffpunkt Degerfeld“ noch einmal mit der gesamten Thematik befassen. Wie Burk mitteilte, soll sich der Stadtteilbeirat künftig einmal pro Monat zu einer Sitzung treffen. Im Weiteren bot Aaron Löwenbein über das Bundesprojekt „Demokratie leben“ finanzielle Unterstützung und Hilfe für die Beiräte an.

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