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Neues Konzept für Märkte in Arbeit

BUTZBACH. Sicherheit wird auf den Butzbacher Märkten großgeschrieben, wie hier am Dienstag des vergangenen Katharinenmarktes, als das Ordnungsamts-Auto die Zufahrt zum Marktbereich sperrte.

ENTWICKLUNG – Wegen Sicherheitsvorschriften werden Flächen für Butzbacher Volksfeste betrachtet

BUTZBACH (thg). Dass Sicherheitsbestimmungen zu einem Umbruch für die großen Butzbacher Märkte führen könnten, wurde auf dem jüngsten Katharinenmarkt zum Thema. Klar ist aber, dass die Märkte weiter im Herzen der Altstadt stattfinden werden. Das sagte Bürgermeister Michael Merle auf BZ-Anfrage. 

Hauptpunkt der Sicherheitsfragen sei es, die Rettungswege sicherzustellen. Die Stadt halte die geltenden Vorschriften ein, wie der Bürgermeister betonte. Allerdings habe der Magistrat einen Sachverständigen mit dem Thema betraut. Beim Überfliegen des Marktbereiches bei einer früheren Veranstaltung mit einer Drohne seien Punkte festgestellt worden, die verbesserungsfähig seien. „Daher dürfte auch aufgefallen sein, dass sich an manchen Stellen kein Stand mehr befand“, so Merle. 

Vergangene Großschadenereignisse hätten dazu geführt, dass die Sicherheitsvokehrungen genauer betrachtet würden. Daher habe die Stadt sich damit befasst. Vor dem Katharinenmarkt sei geklärt worden, ob das Sicherheitskonzept den notwendigen Umfang hat. Es sei mit dem vorbeugenden Brandschutz besprochen worden. Neben den Rettungswegen sei es unter anderem auch darum gegangen, wo Stände postiert werden, die mit offenem Feuer arbeiten. 

„Wir wollen die Märkte weiterentwickeln, das wird nicht bis zum Faselmarkt im kommenden Jahr fertig sein, aber bis zum Katharinenmarkt soll das Konzept vorliegen.“ Dazu gehöre dann auch die Suche nach alternativen Flächen für bisherige oder auch die Erweiterung des Marktbereichs. Dies sei auch Bestandteil der Entwicklung des Stadtmarketingkonzepts. Details über mögliche Flächen wollte Merle noch nicht nennen, sodass die Ausdehnung des 700. Katharinenmarkts noch mit Spannung zu erwarten ist. 

Nun würden Vorschläge erarbeitet, die würden dann in Absprache mit den Marktpächtern Winter und Kalbfleisch entwickelt und umgesetzt. Merle betonte, dass er froh sei, die Pächter zu haben. „Wenn wir sie nicht vor Ort hätten, weiß ich nicht, ob wir jedes Jahr ein Riesenrad auf dem Marktplatz hätten.“ Für die Märkte stelle die Stadt die Rahmenbedingungen, das wirtschaftliche Risiko trügen die Marktpächter. 

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