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Olga Schneider will für Dorfpartei Rockenberger Bürgermeisterin werden

ROCKENBERG. Die Dorfpartei wählte Olga Schneider aus Oppershofen zur Bürgermeisterkandidatin. Foto: thg

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende bewirbt sich am 26. September um Nachfolge von Manfred Wetz

ROCKENBERG (pd). Olga Schneider, derzeit stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Dorfpartei im Rockenberger Parlament, kandidiert für das Bürgermeisteramt. Das schreibt sie in einer Pressemitteilung. Die Mitgliederversammlung wählte sie vergangene Woche Freitag.

„Ich möchte erste Bürgermeisterin Rockenbergs werden und bin mir der großen Verantwortung für unsere liebens- und lebenswerte Gemeinde, die Mitbürgerinnen und Mitbürger sehr bewusst“, schreibt die Kandidatin. „Rockenberg ist mein Zuhause, ich möchte der Gemeinde und auch euch etwas von dem zurückgeben, was mich hier seit Jahren glücklich macht“, wendet sie sich an die Wahlberechtigten. Sie ist 38 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in Oppershofen. Geboren wurde sie 1982 auf der Insel Sachalin in Russland. „Als ich ein Kind war, kamen wir mit unserer Familie nach Deutschland.“

Als gelernte Kauffrau im Einzelhandel, Handelsassistentin/Handelsfachwirtin, Ausbilderin, Store Managerin, „als Mama und Ehefrau“ bringe sie alle Voraussetzungen mit, um die Gemeinde „mit Herz und Verstand zu führen: kompetent, pragmatisch, zielorientiert und positiv“. Sie verfüge über jahrelange Erfahrungen als Führungskraft, in  der Personalführung sowie im Coaching und in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern. Sie könne mit betriebswirtschaftlichen Zielen umgehen. Administrative Aufgaben und Warenwirtschaft gehörten zu ihrem Job.

„Ich bin mir sicher, dass ich durch meine Persönlichkeit und mein Wissen unserer Gemeinde Rockenberg als Bürgermeisterin gut tun werde. Der Gedanke, hier aktiv zu sein, in meinem Zuhause, inspiriert mich. Und meine bisherigen Erfahrungen in politischen Ämtern bestärken mich in diesem Eindruck“, so Schneider, die für die Dorfpartei seit mehreren Jahren im Parlament sitzt.

Das gelebte, aktive Miteinander mit anderen Parteien sei „eine gute Schule, um das politische Feingefühl an den Tag zu legen und das Handwerkszeug eines Kommunalpolitikers zu erlernen“ gewesen.

„Das Miteinander ist mir enorm wichtig“, betont sie. „Mir macht es große Freude, füreinander und miteinander etwas zu bewegen und Positives zu erreichen, um das Wir-Gefühl zu stärken.“

Seit vielen Jahren spiele sie für die Kinder der Gemeinde Rockenberg im Kinder- und Kasperletheater mit. Sie unterstütze, wenn möglich, schulische Veranstaltungen und Vereinsarbeit. „Und als Bürgermeisterin wird für mich hier sehr viel mehr möglich sein.“

Sie suche den Kontakt zu anderen Menschen, möchte zuhören, erfahren, wo die Mitbürger der Schuh drückt. „Und ich wünsche mir, um unsere Gemeinde und Gemeinschaft voranzubringen, im Amt des Bürgermeisters genau so einen Menschen: dem an euch etwas liegt und der sich für euch einsetzen möchte.“ Treue und Ehrlichkeit seien ihr wichtig. Klare Strukturen und konstruktives Zusammenarbeiten brauche sie ebenso wie das Gewimmel und Gewusel und Lachen einer großen Familie, so die Kandidatin der Dorfpartei. 

Die Wahl findet am Sonntag, 26. September, statt, parallel zur Bundestagswahl. Informationen zur Bewerberin gibt es im Internet unter www.olgaschneider.de. 

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