Omikron im Kreis Gießen: Unentdeckte Fälle befürchtet

Vorstände tragen große Verantwortung 
23. Dezember 2021
23. Dezember 2021

Omikron im Kreis Gießen: Unentdeckte Fälle befürchtet

Bislang ein Fall mit Kontakt nach Namibia, ein Fall ohne Auslandsbezug

Gießen (lkgi). Im Landkreis Gießen wurden am Mittwoch, 22. Dezember, zwei Fälle der Coronavirus-Variante Omikron gemeldet. Das teilt die Pressestelle mit.

Einer der beiden Omikron-Fälle ist laut Bericht ein positiv getesteter Reiserückkehrer aus Namibia. Der Infizierte hat einen vollständigen Impfschutz und ist symptomatisch erkrankt. Seit seiner Ankunft in Deutschland befindet sich der Reiserückkehrer in häuslicher Isolation. Daher gibt es nur zwei Kontaktpersonen aus dem eigenen Haushalt.

Eine zweite Person wurde schon vor 14 Tagen positiv getestet, allerdings war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, dass es sich um die Omikron-Variante handelt, so der Kreis. Dies sei nun nachträglich durch allgemeine Stichprobenuntersuchungen im Labor bekannt geworden. Eine Reise in ein Virusvariantengebiet sei nicht bekannt.

„Das Gesundheitsamt arbeitet diesen Fall nun erneut akribisch auf, um mögliche Kontaktpersonen ebenfalls auf die Omikron-Variante hin untersuchen lassen zu können. Derzeit werden die relevanten Kontaktpersonen ermittelt.“

Es ist laut Kreisverwaltung davon auszugehen, dass es viele derartige, noch unentdeckte Omikron-Fälle gibt. Vor diesem Hintergrund appelliert das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen eindringlich an die Bevölkerung, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren und Schnelltest-Angebote zu nutzen – auch während der bevorstehenden Feiertage.

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