Ortsbeirat verplant Finanzmittel und bittet um Steinbruch-Sicherung

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Ortsbeirat verplant Finanzmittel und bittet um Steinbruch-Sicherung

OBERKLEEN. Der Steinbruch in Oberkleen soll nach dem Willen des Ortsbeirats Oberkleen besser vor ungebetenen Besuchern geschützt werden. Foto: ikr 

Oberkleener beschließen Liste für Verschönerungen / Ruhestörung und Vandalismus sollen vermieden werden

OBERKLEEN (ikr). In der Sitzung des Ortsbeirats Oberkleen einigte sich das Gremium um Ortsvorsteherin Peggy Engel (CDU) auf folgende Projekte, die aus Ortsbeiratsmitteln unterstützt werden könnten: Eine Holzfigur in Form eines Essigstopfens im Bereich der Einfahrt Riebäcker sowie am Ortsausgang in Richtung Oberwetz oder Cleeberg könnte angeschafft werden. Denn „Essigstoppe“ ist der Spitzname der Oberkleener. Vorbild für diese Idee sind die Eselsfiguren an den Ortseingängen von Dornholzhausen. 

Im Bereich der Friedenstraße, Ecke Friedhof in Richtung Feld, könnte ein Unterstand in Anlehnung an den August-Storch-Tempel in Butzbach errichtet werden. Auch für die Erneuerung von reparaturbedürftigen Bänken, Blumenkästen am Dorfgemeinschaftshaus zur Verschönerung der Fassade, Blumenkübel vor dem Alten Rathaus, den Erwerb von Samen für Blühstreifen an gemeindeeigenen Grundstücken und das Aufstellen von „Ruheliegen“ in Anlehnung an eine Anschaffung des Ortsbeirates Niederkleen könnten die Gelder verwendet werden. Eine endgültige Abstimmung soll nach der Rückmeldung aus dem Gemeindevorstand erfolgen.

Der Ortsbeirat bittet den Gemeindevorstand, die Parksituation in der Marienbergstraße zu prüfen. Außerdem sollten verkehrsberuhigende Maßnahmen für den Verbindungsweg zwischen Wingertberg, Ecke Marienbergstraße und dem Haargartenweg umgesetzt werden. Dort fahren immer wieder Verkehrsteilnehmer rechtswidrig durch. Um Abhilfe zu schaffen, wurden unter anderem umklappbare Pfosten, für die Anlieger einen Schlüssel bekommen, vorgeschlagen.

Das Gremium möchte vom Gemeindevorstand wissen, welche Maßnahmen geplant sind, um das Steinbruchgelände in Oberkleen für die anstehende Saison zu schützen. Dort kam es in der Vergangenheit immer wieder zu illegalen Nutzungen, Ruhestörungen und Verschmutzungen bis hin zu Vandalismus. Nächtliche Polizeieinsätze gehörten in den vergangenen Sommern zum „guten Ton“. „Angelverein, Tauchverein, Jäger, Nabu, Gemeinde und Anwohner sind ziemlich genervt“, bilanzierte Engel bereits im letzten Jahr.

Auch sorgt sich der Ortsbeirat um gekennzeichnete Weiden und Erlen am Kleebach. Falls diese Markierungen Fällungen bedeuten sollten, bittet der Ortsbeirat um eine Erklärung, warum so viele gesunde Bäume gefällt werden sollen, weil man sie doch zur Wassersicherung und als Schattenspender benötigt.

Alle Punkte wurden mehrheitlich abgestimmt.

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