Ostbahnhof-Platz: Verkauf völlig offen

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Ostbahnhof-Platz: Verkauf völlig offen

TSV – Bisher zwei Treffen mit Investor, im Juni Gespräch mit Stadt / Mitglieder und Vereine werden einbezogen

 BUTZBACH (dt). Im BZ-Artikel am vergangenen Montag zur Jahreshauptversammlung des TSV 1846 Butzbach gab es einen Passus, der mittlerweile für Gesprächsstoff in der Stadt sorgt. Die in der Versammlung für die kommenden zwei Jahre einstimmig Wiedergewählten, derVorsitzende Michael Rüspeler und Kassenwart Reinhard Auer, hatten die Mitglieder darüber informiert, dass mittlerweile „ein interessantes Angebot“ eines Investors für den Kauf des Ostbahnhof-Sportgeländes vorliege, der dort eine Bebauung schaffen wolle. „Es war im jetzigen Stadium meine Pflicht als Vorsitzender, die Mitglieder darüber zu informieren, nicht mehr und nicht weniger“, stellte Rüspeler im gestrigen Gespräch mit der BZ fest.

Dabei bezeichnete er die Situation noch als „völlig offen“. Es gebe eben ein Angebot, das so gut sei, dass man sich damit beschäftigen müsse und werde. Nach derzeitigem Stand könne jedoch noch niemand sagen, ob es überhaupt zu einem Verkauf kommen werde. „Wir haben uns zweimal mit dem Investor getroffen und sind erst ganz am Anfang eines möglichen langen Prozesses“, informierte Rüspeler. Darum gebe es – im Falle eines Verkaufs des Sportplatzes – auch noch keinerlei Planungen über eine mögliche Art der Bebauung. Im jetzigen Stadium könne er lediglich mitteilen, dass er Mitte Juni der Stadt in einem Gespräch den Investor vorstellen werde. Niemand könne derzeit wissen, wie die weiteren Gespräche laufen würden. „Vielleicht kommt es gar nicht zum Verkauf“, betonte der Vorsitzende, der sich mit seinem Vorstand und den Mitgliedern aktuell noch alle Optionen offen lassen möchte. 

In jedem Falle müssten die Belange der Stadt und auch die der Fußballvereine, die derzeit den Platz nutzten, berücksichtigt und in Entscheidungen einbezogen werden. Da der Ostbahnhof-Sportplatz mitten in den baulichen Planungen der Stadt liege, müsse sich das mögliche Vorhaben eines Investors in die Bebauung rundum integrieren. Sollten die Gespräche zu einer Verkaufsoption führen, werde der TSV-Vorstand die Mitglieder zu einer Versammlung einladen und mit in die Entscheidung einbeziehen. 

Bei einer Realisierung des Verkaufs, so lässt Rüspeler wissen, wolle und werde der Verein den Kaufpreis in die Vereinsarbeit reinvestieren. Auch darüber werde man dann die Mitglieder befragen. Doch dies alles sei möglicherweise noch ferne Zukunft, da die aktuelle Situation „noch völlig offen“ sei.     

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