Ovag soll ein Drittel der Kosten für Landratswahl tragen

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Ovag soll ein Drittel der Kosten für Landratswahl tragen

WETTERAUKREIS (pd). „Wer bestellt, bezahlt“, finden die Wetterauer Grünen. Daher fordern sie in einer Pressemitteilung: Die Ovag soll sich an den Kosten der Landratswahl beteiligen. „Landrat Arnold scheidet vorzeitig aus seinem Arbeitsvertrag mit den Wählern aus. Sein Gehalt verbessert sich wesentlich. Die Ovag besetzt mit ihm einen vakanten Vorstandsposten. Zwei profitieren, die Allgemeinheit aber trägt die Kosten für die dadurch notwendig gewordene vorzeitige Wahl“, schreiben die Grünen.

 Grünen-Landratskandidat Thomas Zebunke kündigt einen Kreistagsantrag auf Ovag-Kostenbeteiligung an. Pro Kommune kämen durch die Wahl vier- bis fünfstellige Beträge zusammen. Die Wahl findet zwei Jahre früher statt als geplant. „Arnold hört nach zwei Dritteln seiner Amtszeit auf. Wir erwarten daher, dass die Ovag die entstehenden Kosten zu einem Drittel trägt.“

Arnold nehme sich Sonderrechte heraus. Die Grünen werfen ihm Selbstherrlichkeit vor. „Im Profifußball ist es üblich, dass Ablöse gezahlt wird, wenn ein Spieler aus seinem laufenden Vertrag heraus gekauft wird. Die Situation mit Arnold und der Ovag ist ähnlich. Deshalb ist es nur recht und billig, von der Ovag zu fordern, dass sie ihr Scherflein zu den entstehenden Kosten beiträgt“, so Zebunke.

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