Parlamentarier einig für Mülleimer und Toiletten für Fernfahrer in Butzbach

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Parlamentarier einig für Mülleimer und Toiletten für Fernfahrer in Butzbach

BUTZBACH. Beliebt zum Pausieren bei den Fernfahrern sind in Butzbach die Parkstreifen in der  Schorbachstraße und der Alböhn (unser Bild). Auf die an den Rastplätzen der Autobahn vorhandenen Toiletten müssen die Kapitäne der Landstraße hier allerdings verzichten; und das ist das große Problem und sorgt für Ärger. 

Verunreinigungen im Bereich Schorbachstraße, wo Lkw parken / Magistrat soll dortige Firmen ansprechen

BUTZBACH (thg). Öffentliche Mülleimer im Bereich Alböhn/Schorbachstraße aufzustellen, beantragte die Arbeitsgemeinschaft aus CDU, SPD und FDP in der Butzbacher Stadtverordnetenversammlung. Der Magis-
trat soll die Anschaffung und Aufstellung in der Nähe des dortigen Lagers eines großen Discounters prüfen und im Ausschuss berichten. Ebenso soll der Magistrat mit ansässigen Firmen in Kontakt treten mit dem Ziel, dass wartenden Lkw-Fahrern ermöglicht wird, sanitäre Einrichtungen zu nutzen oder dass für sie solche geschaffen werden. Der Antrag wurde einstimmig angenommen. 

CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Euler hatte den Antrag vorgestellt. Im beschriebenen Gebiet übernachten Lkw-Fahrer oder warten auf die Öffnung von Unternehmen. Dort seien Grünstreifen und Wiesen „eklatant“ verschmutzt, Müll und Fäkalien seien zu riechen. Es sei erstrebenswert, mit den Firmen eine Regelung zur Nutzung oder gemeinsamen Finanzierung der Errichtung von Sanitäranlagen zu erreichen. Auch müsse es die Gelegenheit geben, anfallenden Müll richtig zu entsorgen. 

Linken-Fraktionsvorsitzender Walter Strasheim-Weitz fand den Antrag grundsätzlich sehr gut. Allerdings habe der Discounter inzwischen einen Zaun gebaut, Fahrer zugehöriger Lkw hätten einen Schlüssel. Er erinnerte daran, dass der Discounter und der benachbarte Naturtextilienhändler Halteverbotsschilder bezahlt hätten ohne Beteiligung der Stadt. Die Verschmutzung sei „verheerend“, aber die Beteiligung der Firmen solle besser gestrichen werden. Er fürchtete, die Stadt könne sich mit dem Vorstoß lächerlich machen. 

Bürgermeister Michael Merle sagte, man könne sich damit nicht lächerlich machen. Man könne die Situation analysieren und dann bewerten. Sollte der Beschluss gefasst werden, versuche die Stadt, Verbesserungen herbeizuführen. 

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