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Pläne ein „Glücksfall für Butzbach“

Wacholderweg SPD-Fraktion stimmt Bebauung zu / „Kann keine bessere Innenentwicklung geben“

Butzbach (pm). Die Butzbacher SPD-Fraktion habe sich in vier Sitzungen intensiv mit der möglichen Bebauung im Bereich des „Wacholderweges“ befasst, schreibt Fraktionschefin Vera Dick-Wenzel in einer Pressemitteilung. Schon beim Aufstellungsbeschluss, der bereits am 11. Oktober 2016 gefasst wurde, habe die SPD Chancen für ein positive Entwicklung im Bereich einer Industriebrache gesehen.

„Wenn man bedenkt, dass seit 50 Jahren nur noch minimalistische Teile des Gebäudes genutzt worden sind, und kein Cent sichtbar in den Erhalt investiert worden ist, sind die neuen Pläne für Butzbach ein Glücksfall,“ betonte Dick-Wenzel. Für die SPD-Fraktion sei es besonders wichtig, dass das alte Fabrikgebäude in die Bebauungspläne einbezogen worden sei, entweder durch Abriss oder durch eine erhaltende Sanierung, die auch optisch erkennbar sei, verbunden mit einer entsprechender Nutzung. Genau diese Bedingung sei in den stadtbaulichen Vertrag aufgenommen worden.

„Es kann keine bessere Innenentwicklung geben, als ungenutzte Industrie- und Gewerbeflächen neuen Nutzungen zuzuführen“, erläuterte die Fraktionsvorsitzende. Wohnen am Wacholderweg sei ein idealer innerstädtischer Standort mit allen Vorteilen der kurzen Wege zu Verkehr und Versorgung. Aber auch Hallenbad, Freibad, Feld, Wald und Wiese seien schnell erreichbar. Die Anlieger im Bereich des neuen Bebauungsplanes dürften sicher sein, eine Aufwertung ihrer Immobilien zu erfahren, spätestens, wenn die neue Bebauung im Gebiet abgeschlossen, Grünanlagen und Spielplatz fertig gestellt worden seien, so Dick-Wenzel.

 „Es gab Anlieger, die wünschten sich eine Bebauung mit freistehenden Einfamilienhäusern in eingeschossiger Bauweise, auf möglichst großen Grundstücken. Das ist natürlich schön, können sich aber nur wenige Haushalte leisten“, so Dick-Wenzel.

Die SPD-Fraktion sei mit der Reihenhaus-Bebauung einverstanden, weil in diesem Preissegment mehr Haushalten die Möglichkeit eröffnet sei, Immobilieneigentum zu erwerben.

Bei einem Zuzug von 120 Familien müssen mehr Kindergartenplätze von der Stadt Butzbach vorgehalten werden. Jeder Gruppe koste pro Jahr zwischen 92 000 und 127 000 Euro – nur Personalkosten der Betreuer. Demzufolge sei es nur verständlich, dass die Projektentwickler auch einen Teil dieser Folgekosten übernehmen.

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