Qualifizierte Trauer- und Sterbebegleitung

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Qualifizierte Trauer- und Sterbebegleitung

WETTERAUKREIS. Der neue Vorstand des Hospizdienstes Wetterau (v.l.): Irene Burkert (Beisitzerin), Anke Rüting (Beisitzerin), Maritta Seidel (Beisitzerin), Anita Unkel (Vorsitzende), Bernhard Sohni (Schiftführer), Dietmar Osenberg (Schatzmeister), Silke Händel (Beisitzerin) und Christine Zecha (stellvertretende Vorsitzende).  Foto: Anke Rüting

Jahreshauptversammlung des Hospizdienstes Wetterau / Weitere Ehrenamtliche schließen Ausbildung ab

WETTERAUKREIS (pm). Zur Jahreshauptversammlung hatte der Hospizdienst Wetterau in die Freie Waldorfschule Bad Nauheim eingeladen. Die Vorsitzende Anita Unkel gab im Rückblick auf das vergangene Jahr einen Eindruck von der Arbeit des Hospizdienstes: Die Anfragen nach Sterbebegleitungen sind weiterhin stabil auf hohem Niveau, ebenso die Anzahl der geleisteten ehrenamtlichen Stunden im Jahr 2019. Die im letzten Jahr angebotene Qualifizierungsmaßnahme zur Sterbebegleitung wurde im laufenden Jahr coronabedingt verspätet beendet, womit nun acht weitere, qualifizierte Hospizbegleiter zur Verfügung stehen. Außerdem haben fünf weitere Trauerbegleiterinnen ihre Qualifikation 2019 abgeschlossen.

Die Vorsitzende dankte allen Aktiven für ihre Unterstützung bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben innerhalb des Vereins. Dazu gehören neben den Sterbebegleitungen auch die Mitarbeit im Trauercafé in Friedberg und die Informationsangebote zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie die Arbeit des gesamten Vorstands.

Besonderer Dank ging auch an die beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen Elke Görnt-Au und Anke Schroeder, die ihrer Aufgabe voller Engagement nachgehen und ein offenes Ohr für die Begleiter, die Hilfesuchenden und deren Angehörige haben.

Desweiteren wurden Daniela Döring und Christine Zecha für zehnjährige und Anke Schroeder für 20- jährige aktive Mitgliedschaft geehrt.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wurden Veranstaltungen organisiert, so zum Beispiel mehrere „Letzte Hilfe“-Kurse, das Projekt „Hospiz macht Schule“ und „Poesie in der Altstadt“ in Butzbach. 

Aus dem Bericht des Schatzmeisters geht hervor, dass der Verein weiterhin auf soliden finanziellen Füßsen steht und auch in den nächsten beiden Jahren die zur Verfügung stehenden Mittel in die Weiterbildung der Hospizbegleiter investieren wird. 

Bei der Wahl des Vorstands wurde, bis auf eine Position, der komplette Vorstand für zwei weitere Jahre wieder gewählt. Ein Vorstandsmitglied hat sich aus dem Amt zurückgezogen, dafür wurden drei neue Mitglieder dazu gewählt. Unkel bedauert, dass aufgrund der Corona-Pandemie viele geplante Veranstaltungen abgesagt wurden und die Planung von neuen Veranstaltungen durch die nun wieder steigenden Infektionszahlen weiterhin erschwert ist. 

Informationen gibt es auch auf der Homepage www.hospizdienst-wetterau.de. 

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