Regisseur stellt am Sonntag Thriller „Trübe Wolken“ im Kino Butzbach vor

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Regisseur stellt am Sonntag Thriller „Trübe Wolken“ im Kino Butzbach vor

BUTZBACH. Der in Mittelhessen gedrehte Coming-of-Age-Thriller „Trübe Wolken“ wird in Anwesenheit von Regisseur Christian Schäfer und Hauptdarsteller Jonas Holdenrieder am Sonntag, 27. Februar, um 19.00 Uhr im Butzbacher Kino gezeigt. Fotos: Salzgeber 

In Mittelhessen gedreht: Christian Schäfer und Hauptdarsteller Jonas Holdenrieder ab 19.00 Uhr zu Gast

BUTZBACH (pm). In einer Vorstellung am Sonntag, 27. Februar, um 19.00 Uhr in Anwesenheit  von Filmemacher Christian Schäfer und Hauptdarsteller Jonas Holdenrieder zeigt das Butzbacher Kino „Trübe Wolken“. Der Film wurde in Mittelhessen gedreht.

Nebel, Dunst und dunkler Schauer: In Schäfers vielschichtigem Regiedebüt „Trübe Wolken“ bricht das Unheimliche aus der tristen Normalität eines mittelhessischen Provinzstädtchens unaufhaltsam aus. Der atmosphärische Coming-of-Age-Thriller, der mit Kinostar Devid Striesow und den beiden Newcomern Jonas Holdenrieder und Valerie Stoll in den Hauptrollen glänzt, kommt am Sonntag, 27. Februar, um 19.00 Uhr auf die Leinwand des Butzbacher Capitol-Kinos am Rossbrunnenplatz. Regisseur Schäfer und Hauptdarsteller Holdenrieder kommen zur Vorstellung ins Kino, werden nach dem Film dem Publikum Rede und Antwort stehen und über die Geschichte und die Dreharbeiten in Mittelhessen berichten. Denn gedreht wurde „Trübe Wolken“ unter anderem in und um Dillenburg sowie in Nordrhein-Westfalen, außerdem auch an einem Tag in Ober-Mörlen in der „Villa Stoll“. Tickets gibt es ab dem morgigen Donnerstag online unter www.kino-butzbach.de im Vorverkauf sowie an der Kinokasse. Es gelten die aktuellen Zugangsregelungen aufgrund der Corona-Pandemie.       

BUTZBACH. Ab morgen gibt es Karten im Butzbacher Kino oder online für die Vorstellung des Films „Trübe Wolken“ (Szenenfoto)

Zum Film: Paul (Jonas Holdenrieder) lebt mit seinem kleinen Bruder Silas und den Eltern in der unscheinbaren Wohnsiedlung eines Provinzstädtchens. Der 17-Jährige interessiert sich für seltsame Dinge: für Schleichpfade und verlassene Gebäude, geflüsterte Gespräche und liegengelassene Taschen. Ansonsten hat der stille Einzelgänger scheinbar keine Eigenschaften. Auf seine Mitschülerin Dala (Valerie Stoll) und seinen kunstsinnigen Lehrer Bulwer (Devid Striesow), die von verborgenen Sehnsüchten getrieben werden, übt er gerade deswegen eine merkwürdige Faszination aus. Doch eines Tages steht die Kriminalpolizei in Pauls Klasse. Ein Junge, der neu auf der Schule war, wurde tot im Wald aufgefunden, erschlagen mit einem Stein. Hat Paul etwas damit zu tun? Und wie hängt der Mord mit einem mysteriösen Steinewerfer zusammen, der in dem Ort sein Unwesen treibt? Je weiter die Ermittlungen gehen, desto mehr verdüstern sich die Wolken.  

Schäfers Thriller erzählt von einer Gesellschaft, in der dysfunktionale Kommunikation und „perfekte Durchschnittlichkeit“ gewaltiges Unheil anrichten. Das Herz von Regisseur Schäfer schlägt für Figuren, die anders sind. Sein Augenmerk liegt auf Charakteren, deren verborgene Schattenseiten nach und nach ans Licht treten und auf der Leinwand sichtbar werden. Aufgewachsen ist Schäfer in Herborn in Mittelhessen. Nach seinem Fachabitur im Bereich Sozialwesen arbeitete er bei Film- und Theaterproduktionen als Aufnahmeleitung und Regieassistenz. Von 2013 bis 2018 belegte er an der Hochschule Macromedia in Köln das Studium Film und Fernsehen im Fachbereich Regie. „Trübe Wolken“ feierte seine Premiere im vergangenen Jahr beim Max- Ophüls-Filmfestival. Er ist Schäfers Kinodebüt. Der Film entstand 2020 inmitten des ersten „Corona-Sommers“ unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen.

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