Reh verfing sich in Pohl-Göns im Weidezaun

Musikalische Krimilesung mit Musik der Swinging Sixties
9. Oktober 2019
Pfarrer Scheld wird feierlich in den Ruhestand verabschiedet. 
9. Oktober 2019

Reh verfing sich in Pohl-Göns im Weidezaun

POHL-GÖNS. Qualvoll ums Leben kam ein Rehbock, der sich am Emmersberg in einem Weidezaun verfing. Foto: schlichtherle

Jagdpächter appellieren an die Betreiber von Weideflächen

POHL-GÖNS. Der Jagdpächter von Pohl-Göns wurde am Montag von einer Privatperson informiert, dass ein verendetes Reh am Emmersberg liegen würde. Der Jagdpächter fuhr sofort hin und fand einen Rehbock, der sich in einem Weidezaun verfangen hatte. Er hatte sich bei dem Kampf mit dem Weidezaun erwürgt. Das Tier muss einen langen und schmerzhaften Todeskampf mit dem Weidezaun gehabt haben. 

Das Tier hatte sich so verfangen, dass es nicht einfach aus dem Zaun zu entflechten war. Die Zaunlitzen mussten gekappt werden, um das tote Reh vom Weidezaun zu befreien. Das Reh musste entsorgt werden.  

Für den Jagdpächter ist es unverständlich, dass die Besitzer des Weidegrundstücks und somit Besitzer des Zauns, bei Nichtnutzung der Weidefläche, den Zaun nicht umgehend abgebaut haben. Nach Tierschutzgesetz sind die Besitzer von Weidezäunen verpflichtet, bei nicht Nutzung der eingezäunten Flächen als Weideflächen für Pferde usw., den Zaun unverzüglich abzubauen. 

Die Jagdpächter von Pohl-Göns appellieren an alle Betreiber von Pferdekoppeln, Weideflächen für Nutztiere und anderen möglichen Einzäunungen, den Zaun unverzüglich nach Aufgabe der Nutzung, auch wenn es nur kurzfristig ist, abzubauen. Die Jagdpächter behalten sich vor, in diesem Fall und auch in zukünftigen Fällen, zur Anzeige zubringen. 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.