Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich unbedingt testen lassen

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Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich unbedingt testen lassen

WETTERAUKREIS (pdw). Nachdem bereits am Montag der Fall eines mit Corona infizierten Schülers der Ernst-Ludwig Schule Bad Nauheim bekannt wurde, gibt es jetzt weitere Meldungen von bestätigten oder Verdachtsfällen aus Karben und Büdingen.

Am Montag wurden eine ganz Klasse der Ernst-Ludwig Schule Bad Nauheim sowie zwei Lehrkräfte in Quarantäne geschickt, aktuell gibt es Verdachtsfälle in der Schule am Dohlberg in Büdingen und der Eichbaumschule im Büdinger Stadtteil Vonhausen. Es handelt sich hier um Geschwisterkinder, die mit ihrer Familie in der vergangenen Woche aus einem Risikogebiet ohne den Nachweis eines negativen Testergebnisses zurückgereist sind. „Die Familie wird im Lauf des heutigen Tages durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes getestet, die Ergebnisse erwarte ich für morgen“, sagte Amtsarzt Dr. Reinhold Merbs.  

Am Dienstag bereits wurde ein Beschäftigter der Grundschule Kloppenheim positiv auf das Virus getestet. Auch hier hat das Gesundheitsamt unverzüglich für alle betroffenen Personen, Beschäftigte und Schulkinder mit einem direkten Kontakt, eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. 

Dringender Appell: Warten Sie die Testergebnisse ab

Landrat Jan Weckler und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker Bösch appellieren in einer Presseerklärung noch einmal eindringlich an die Menschen im Wetteraukreis, nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet und oder bei Symptomen einen Test machen zu lassen und das Ergebnis des Test abzuwarten. „Für Rückkehrer aus Risikogebieten besteht eine Verpflichtung zum Test. Wer dies nicht tut, handelt nicht nur rechtswidrig, sondern auch fahrlässig. Bevor Sie in den Alltag zurückkehren, warten Sie unbedingt das Testergebnis ab. Schicken Sie Ihr Kind nicht in die Schule, vor allem besuchen Sie nicht Ihre Angehörigen im Alten- oder Pflegeheim und machen Sie auch keine Krankenbesuche im Krankenhaus!“ 

Wer diese Vorgaben nicht einhalte, begehe eine Ordnungswidrigkeit, die ein Bußgeldverfahren mit empfindlichen Bußgeldern nach sich ziehe. Zudem trage unvorsichtiges und verantwortungsloses Handeln dazu bei, die Erfolge, die man bei der Eindämmung des Virus in den letzten Wochen erzielt habe, zunichte zu machen. Besonders rücksichtslos sei ein solches Verhalten gegenüber den Menschen, die besonders gefährdet durch das Virus sind. 

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