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„Riebäcker“ bis Jahresende fertig

OBERKLEEN. Im Langgönser Ortsteil Oberkleen läuft der Endausbau der Straßen im Baugebiet „Riebäcker“. Foto: ikr

Langgönser Bürgermeister Marius Reusch informiert über Straßenausbau in Oberkleener Baugebiet

OBERKLEEN (ikr). In Oberkleen erfolgt der Endausbau der Straßen im Baugebiet „Riebäcker“. „Die Arbeiten laufen seit Mai, die Fertigstellung ist zum Jahresende 2020 vorgesehen“, berichtete der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch. Die reinen Baukosten für die Maßnahme betragen 660 000 Euro.

Nachdem zwischenzeitlich die meisten Grundstücke bebaut wurden, wird nun der endgültige Ausbau der Straßenflächen hergestellt: „Das Gebiet ist seit etwa 15 Jahren bereits erschlossen, damals begann auch die Bebauung der Grundstücke, die komplette Vermarktung hat allerdings lange gedauert. Jetzt kann endlich der Endausbau der Straßen stattfinden“, freute sich der Rathauschef. 

Im Zuge der Erschließung des Baugebietes waren die Straßen zunächst nur als Baustraßen hergestellt worden. Dadurch sollten während der folgenden Arbeiten auf den einzelnen Baugrundstücken Beschädigungen am endgültigen Straßenbelag durch den Baustellenverkehr vermieden werden. Im Zuge des jetzigen Endausbaus werden die Haupterschließungsstraßen in Asphaltbauweise errichtet, die Stichstraßen erhalten eine Pflasterdecke. Die seitlichen Gehwege werden mit einer Pflasterdecke im sogenannten Mischprinzip, das heißt ohne trennende Bordsteine, höhengleich zu den Fahrbahnen errichtet. Für die sichere Führung von sehbehinderten Menschen sind taktile Leitsysteme in den Gehwegen vorgesehen. In den Wendeanlagen der Stichstraßen sowie zur Geschwindigkeitsreduzierung in den Haupterschließungsstraßen werden Parkplätze angelegt, die von Grünflächen begrenzt werden. Die Straßenbreite einschließlich der Gehwegsbereiche liegt in den Haupterschließungsstraßen „In den Riebäckern“ und „Friedenstraße“ bei acht Metern, in den Stichstraßen bei sechs Metern. Insgesamt beträgt die Gesamtlänge der auszubauenden Straßenbereiche 900 Meter. In den Gehwegsbereichen werden darüber hinaus Leerrohre verlegt, die beispielsweise für eine künftige Verlegung von Breitbandleitungen genutzt werden können.

„Durch den Endausbau der Straßen im Baugebiet wird das bisherige Provisorium der Baustraßen beseitigt, sodass das Wohngebiet eine attraktive Straßenraumgestaltung erhält“, fasste Reusch zusammen.

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