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Schienenverkehr ruht fünf Stunden

BAHN – Oberleitungsschaden in Butzbach sorgt für Zug-Verspätungen und Ausfälle auf Main-Weser-Bahn

BUTZBACH (thg). Zwischen 10.00 und kurz vor 15.00 Uhr ging auf der Bahnstrecke zwischen Bad Nauheim und Langgöns nichts. Ein Oberleitungsschaden in Butzbach legte den Schienenverkehr lahm. Die Bahn setzte sechs Busse ein. Die Ursache des Schadens war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt, wie eine Bahn-Sprecherin bestätigte. 

Zugausfälle und Verspätungen mussten die Reisenden gestern auf der Main-Weser-Bahn hinnehmen. Die Züge aus Norden und Süden wendeten vor der Schadstelle in Butzbach. So endete für viele Reisende aus Richtung Gießen die Fahrt in Lang-Göns. Sechs Busse von zwei Unternehmen aus der Region hatte die Bahn kurzfristig für den Schienenersatzverkehr gebucht. Wie ein BZ-Leser berichtete, kam es in Lang-Göns aber zu langen Wartezeiten. Die Bahn-Sprecherin erklärte, dass die Taktzeiten für den Schienenersatzverkehr länger seien als für die Züge. Für die Information der Fahrgäste seien vor Ort Mitarbeiter der „DB Regio“ im Einsatz gewesen, um die Fahrgäste zu informieren. 

Zur Behebung der Störung hatte die Bahn ein großes Instandsetzungsfahrzeug eingesetzt. Während der Arbeiten hätte die Strecke voll gesperrt sein müssen. Priorität habe die Beseitigung der Störung, die Ursachenforschung werde anschließend betrieben. Die Ursachen könnten vielfältig sein. Beispielsweise könnte ein Kleintier den Stromausfall ausgelöst haben. Dass ein Bagger schuld sein soll, konnte sie nicht bestätigen. Ein Regionalzug, der mit beschädigtem Stromabnehmer aus dem Bahnhof Butzbach nach Frankfurt abgeschleppt wurde, sei nicht die Ursache. Vielmehr sei es so, dass der Zug mutmaßlich während der Fahrt in den stromlosen Bereich fuhr und dadurch die Anlage beschädigt wurde.  

Um 14.56 Uhr traf die Nachricht ein, der Schaden sei behoben. Gegen 17.00 Uhr verzeichnete die Bahn-Sprecherin einen fast wieder pünktlich fließenden Bahnverkehr auf den Regionalbahnlinien 40 und 41. Die größte Verspätung eines Zuges zu diesem Zeitpunkt betrug noch eine Viertelstunde. 

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