Schröter leitet erneut Stadtteilbeirat….

Buchhandlung Bindernagel erhielt den Deutschen Buchandlungspreis
10. Oktober 2016
Die Zeit des Hasses ist vorbei
24. Oktober 2016

Schröter leitet erneut Stadtteilbeirat….

Konstituierung Ziel, Lebensbedingungen zu verändern / „Soziale Stadt“ läuft noch bis 2019

BUTZBACH (win). Am Montag traf sich der Stadtteilbeirat Degerfeld erstmals in neuer Besetzung zu seiner konstituierenden Sitzung. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Matthias Görlach begrüßte die Vertreter der Parteien CDU, SPD, Grüne, UWG und FDP, unter denen sechs stimmberechtigte Mitglieder anwesend waren. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden sowie des Schriftführers.
Michael Schröter (SPD) wurde mit sechs Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen als Vorsitzender wiedergewählt. Mit demselben Stimmergebnis wurde Bärbel Nohl-Zitzer (CDU) zu dessen Stellvertreterin gewählt. Beide nahmen die Wahl, die per Akklamation erfolgte, an.
Schröter dankte für die Wiederwahl und freute sich auf die erfolgreiche Fortführung der bisher geleisteten Arbeit unter neuer Zusammensetzung des Beirats. Zu den Highlights zählen für ihn unter anderem das Quartierszentrum, das Kinderhaus Pusteblume und der große Spielplatz am Quartierszentrum in der John-F.-Kennedy-Straße, aber auch das Thema Müllentsorgung sowie die besonderen Aktivitäten im Stadtteil, darunter die Feste.
Das Degerfeld hat zu seinen „alteingesessenen Bewohnern“ durch das neue Wohngebiet im Süden des Stadtteils viele neue Bewohner hinzubekommen. Für den Beirat eröffne sich ein interessantes Aufgabenfeld, dessen Grundlage das integrierte Handlungskonzept von 2009 sei, so Schröter.
Zentraler Aspekt des Programms Soziale Stadt im Degerfeld mit einer Laufzeit bis 2019 sei die intensive Kommunikation mit und zwischen den Menschen vor Ort, führte er weiter aus. Allgemeines Ziel des Programms ist es, die Lebensbedingungen vor Ort zu verbessern. „Die Herausforderungen müssen mit professioneller Unterstützung gemeinsam angegangen werden“, bekräftigte er. Zu den weiterführenden Projekten gehörten unter anderem ein Basketballplatz und ein Bolzplatz. Aber auch Sozialer Wohnungsbau sowie soziale Projekte, zum Beispiel bei der Integration, seien wichtige Themen. Verkehrsplanung. Bei den Stadtteilrunden sollen die Bürger einbezogen werden.

Zur Wahl des Schriftführers wurden keine Vorschläge gemacht. Der Vorsitzende Schröter schlug daraufhin Stadtrat Reinhard Burk (UWG) vor, der seine Bereitschaft signalisierte, zukünftig Protokoll führen zu wollen. Gegen diesen Vorschlag hatte Thomas Gerum (UWG) Einwände und verwies auf die Vorschriften der HGO. Er wolle die Wahlberechtigung erst juristisch geklärt wissen, bevor er zustimme, verkündete er. Die Angelegenheit wird bis zur nächsten Sitzung geprüft.
Der Stadtteilbeirat setzt sich zusammen aus Marc Dechert (UWG), Adam Gutgesell (FDP), Uwe Jung (UWG), Bärbel Nohl-Zitzer (CDU), Michael Schröter, Kerstin Thiele (beide SPD) und Elke Wagenhäuser (Grüne).

Es können keine Kommentare abgegeben werden.