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Schutzmaterial made in Butzbach 

BUTZBACH. Jonas Vogler vom 3D-Druck-Center in Butzbach präsentiert die Schutzvisiere. Sie bestehen aus einem 3D-gedruckten Rahmen und einem farblosen Kunststoffschild.

3D-Druck-Center fertigt derzeit Schutzvisiere für medizinisches Fachpersonal statt Automobilteile 

 BUTZBACH (pe). Seit 14 Tagen laufen beim Butzbacher Unternehmen und langjährigen 3D-Druck Spezialisten die 3D-Drucker fast rund um die Uhr. Nach einigen Anfragen nach der in der Corona-Pandemie so dringend benötigten Schutzausrüstung, hilft das 3D-DruckCenter der medacom GmbH im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Es stellt die Kapazitäten seiner Lohnfertigung zum Teil für den Druck von Gesichtsschutzmasken, nicht nur für medizinisches Fachpersonal, zur Verfügung.

Dort wo üblicherweise Druckaufträge für die Industrie aus den professionellen 3D-Druckern des weltweit führenden 3D-Druck-Unternehmens Stratasys laufen, sieht man gerade überall das gleiche Bauteil im Innenraum. Denn statt der Produktion von 3D-Druck-Bauteilen aus speziellen Hochleistungs-Thermoplasten mit hoher Prozesssicherheit, vor allem für den Maschinenbau- oder Automobilzulieferbereich, liegt der Schwerpunkt momentan auf der Produktion von Schutzvisieren. Hierbei werden auf den unterschiedlichen 3D-Drucksystemen jetzt sowohl einfache Einmalprodukte gefertigt, aber auch höherwertige Produkte aus Hochleistungs-Kunstoffen, die z.B. eine Desinfektion und damit Mehrfachverwendung ermöglichen. 

Die eigens von Sales Manager Christian Rosenbecker angepasste Konstruktion besteht aus einem 3D-gedruckten Rahmen und einem durchsichtigen Kunststoffschild. Sein Kollege Jonas Vogler und er berichten, dass die Gesichtsvisiere aus dem 3D Drucker vor allem für medizinischem Fachpersonal, wie beispielsweise Haus- und Zahnarztpraxen, Pflegestationen oder Apotheken, aber auch für viele andere Unternehmen geeignet sind, die im direkten Kundenkontakt stehen.

Unterstützt wird 3DDrucker.de – Eine Division der medacom GmbH, Gold-Partner und einer der größten Distributoren der Stratasys GmbH in Deutschland, dabei vom Hersteller direkt. Stratasys, das weltweit führende 3D-Druck-Unternehmen mit der Europazentrale im badischen Rheinmünster, hilft momentan beim Aufbau von Netzwerken und Partnerschaften und hat sich zum Ziel gesetzt, durch die additive Fertigung derzeitige Versorgungsmängel zu beheben und für eine adäquate Ausstattung des medizinischen Personals in den Krankenhäusern und in der Gesundheitsbranche zu sorgen. Dafür wurde die Webseite www.stratasys.com/covid-19 eingerichtet. 

Denn gerade in der jetzigen Zeit kann der 3D-Druck seine Stärken beweisen. Mit kurzen Durchlaufzeiten, geringeren Kosten und weniger Abfall gegenüber herkömmlichen Fertigungsverfahren kann nun kurzfristig auf notwendige Anforderungen eingegangen werden. 

3DDrucker.de und das Team im 3D-DruckCenter helfen gerne in der momentanen Lage. Für Anfragen und Informationen stehen Ihnen die 3D-Druck Experten unter https://3ddrucker.de/kontakt/ zur Verfügung. 

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