Schwankungen im Wasserdruck: Messungen der EVB beginnen Montag

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Schwankungen im Wasserdruck: Messungen der EVB beginnen Montag

Bis zum 13. Juli Überprüfung der Rohrleitungen / Versorgungssicherheit dauerhaft gewährleisten

BUTZBACH (pi). Die Energie und Versorgung Butzbach (EVB) informiert in einer Pressemitteilung über eine bevorstehende Druckmessung im Wasserrohrnetz. Dies sei „der Praxistest für die Wasserversorgung“ ab Montag, 5. Juli.

Auf der Grundlage geltender Regelungen ist demnach jeder Wasserversorger angehalten, eine umsichtige und vorausschauende Netzplanung zu befolgen. Diese Netzplanung bestehe im Wesentlichen aus den vier Bausteinen: Modellerstellung, Druckmessung, Netzkalibrierung (Vergleichsrechnung) und Rohrnetzberechnung. Die Druckmessung und Netzkalibrierung zusammen bildeten das Herzstück der Netzplanung.
Diese Druckmessung und Netzkalibrierung unternimmt die EVB gemeinsam mit Grid Optimization Europe aus Essen, als Praxistest für die Wasserversorgung, im Zeitraum vom 5. bis 13. Juli. Bei der Druckmessung würden unter möglichst realen Versorgungsbedingungen die Drücke und alle relevanten Wassermengen im Rohrnetz vor Ort gemessen. Um bei der späteren Vergleichsrechnung die Druckverhältnisse zwischen Theorie und Praxis möglichst optimal vergleichen zu können, sei es wichtig, möglichst große Wassermengen durch das Rohrnetz zu transportieren.

Zusätzlich zu den sommerlich hohen Haushaltsverbräuchen würden an ausgewählten Stellen des Rohrnetzes weitere Wassermengen über sogenannte Stand­rohre entnommen, um einen hohen Druckabfall zu erzeugen. Druckabfälle während der Messaktion seien notwendig, um in der Netzkalibrierung und Vergleichsrechnung eine möglichst exakte Aussage über den transporttechnischen Zustand der Wasserrohrleitungen treffen zu können.

Erst damit werde es möglich, eine vorausschauende und umsichtige Planung durchzuführen, das Netz zu erhalten und zu optimieren, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Versorgungssicherheit in der Wasserversorgung bedeutet laut EVB: Wasser zu jeder Zeit, an jedem Ort, mit nötigem Druck und in ausreichender Menge, damit zum Beispiel auch im Brandfall genügend Lösch­wasser zur Verfügung steht. Über ein geeichtes Rechenmodell, das das Ergebnis der Druckmessung und Netzkalibrierung ist, könne auch die nationale Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums sinnvoll unterstützt werden.

Die Messungen werden im Zeitraum 5. bis 13. Juli zwischen 10.00 und 13.00 Uhr vorgenommen. Um Verständnis für mögliche Druckschwankungen im Wasserrohrnetz während der Messungen bittet die EVB. „Nur ein kalibriertes und berechnetes Wasserrohrnetz mit tatsächlichen Durchflüssen, für eine strategische Planung, schonen unsere Wasserressourcen“, betont das städtische Unternehmen.
Folgender Ablauf ist geplant:
Montag, 5. Juli: Bodenrod, Maibach, Münster und Wiesental
Dienstag, 6. Juli: Butzbach oberhalb der Bahnlinie
Mittwoch, 7. Juli: Butzbach unterhalb der Bahn und Griedel
Donnerstag, 8. Juli: Fauerbach, Nieder-Weisel und Ostheim
Freitag, 9. Juli: Ebersgöns
Montag, 12. Juli: Hausen, Hoch-Weisel und Oes
Dienstag, 13. Juli: Kirch- und Pohl-Göns, Degerfeld

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