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Sechs Listen zur Auswahl fürs Parlament

Wahlausschuss lässt für Butzbach Kandidaten von CDU, Grünen, SPD, FDP, Linke und UWG zur Wahl zu 

BUTZBACH (thg). Alle sechs Wahlvorschläge für die Wahl der Butzbacher Stadtverordnetenversammlung am 14. März sind zugelassen. Nach der Sitzung des Wahlausschusses gab Wahlleiterin Kerstin Jung die Kandidatenlisten bekannt. Neben den derzeit im Parlament vertretenen Parteien SPD, CDU, UWG, Grüne und FDP tritt auch die Linke mit einer Liste an. Auch die Wahlvorschläge für die Ortsbeiratswahlen wurden vom Wahlausschuss für richtig befunden, ebenso der Vorschlag für die Ausländerbeiratswahl. 

37 Sitze hat die Butzbacher Stadtverordnetenversammlung. Daher hat jeder Wahlberechtigte die Möglichkeit, 37 Stimmen einzeln zu verteilen, bis zu drei Stimmen kann dabei ein Kandidat erhalten. Wer eine Liste ankreuzt, vergibt von Listenplatz eins bis zum letzten Listenplatz jeweils eine Stimme. Umfasst eine Liste weniger als 37 Kandidaten, werden automatisch die weiteren Stimmen wieder oben beginnend auf die Listenplätze verteilt. 

In dieser Kommunalwahl bietet einzig die SPD 37 Kandidaten auf. Es treten somit nicht nur die kleineren Fraktionen mit weniger als 37 Parlaments-Bewerbern an, auch die CDU schöpft die Anzahl nicht aus. 32 Namen umfasst die Liste der Union, angeführt vom Vorsitzenden und Fraktionschef Stefan Euler. 

Die Union ist der Wahlvorschlag 1, weil sie in der vergangenen Landtagswahl die meisten Stimmen erhielt. Als zweiter Vorschlag folgen demzufolge die Grünen, an der Spitze mit der aktuellen Fraktionsvorsitzenden Jutta Schneider. Die Liste bietet 20 Kandidaten auf. 

37 Kandidaten umfasst die Liste der Butzbacher SPD. An deren Spitze steht Bürgermeister Michael Merle. Sollte er in die Stadtverordnetenversammlung gewählt werden, könnte er als Chef im Rathaus die Wahl nicht annehmen, es sei denn er verzichtete auf das Amt des Bürgermeisters. Am Ende der Liste steht Willi Görlach, der dort eher symbolisch kandidiert, wie die SPD schon nach der Listenaufstellung mitgeteilt hatte. Fraktionsvorsitzende Vera Dick-Wenzel steht auf Platz zwei. 

20 Listenplätze füllt die FDP. Den ersten nimmt der Fraktionsvorsitzender Oliver Löhr ein. Die Linke schickt nach längerer Abstinenz wieder Kandidaten in Butzbach ins Rennen. Den Spitzenplatz hat Darlene Cooper inne. 

Die UWG hatte in der vergangenen Kommunalwahl in Butzbach kräftig an Stimmen gewonnen, steht aber wegen des Landtagswahlergebnisses nur als letzter Butzbacher Wahlvorschlag auf dem Stimmzettel. Die Riege der 18 Kandidaten führt Vorsitzender und Stadtrat Thomas Gerum an, auf ihn folgt die Fraktionsvorsitzende Gudrun Reineck.  

Ortsbeiräte werden in der Kernstadt und den Stadtteilen Hoch-Weisel, Nieder-Weisel, Ostheim, Pohl-Göns, Münster, Fauerbach, Wiesental, Bodenrod, Kirch-Göns, Griedel, Maibach, Hausen-Oes und Ebersgöns gewählt. In der Kernstadt stehen mit CDU, Grünen, SPD, FDP und UWG sechs Listen zur Wahl. Dort sind sieben Mandate zu vergeben, in den Stadtteilen sind jeweils fünf Sitze zu haben. 

Die Linke ist nur in Pohl-Göns in einer Ortsbeiratswahl vertreten,  neben CDU, Grünen, SPD und FDP tritt sie an. 

Zwei Listen stellen sich in Hoch-Weisel zur Wahl: CDU und SPD. Die Auswahl zwischen CDU, SPD und FDP haben die Wähler in Nieder-Weisel, das ist auch in Griedel der Fall.  

CDU, Grüne und SPD bewerben sich in Ostheim. Die drei Parteien möchten auch in Kirch-Göns in den Ortsbeirat.

Eine CDU-Liste mit zwölf Namen, ausschließlich besetzt mit Frauen, gibt es in Münster, daneben nur die UWG. CDU und UWG treten auch in Fauerbach als einzige Listen an. 

Für Wiesental hat sich eine Wählergemeinschaft gebildet, auch in Bodenrod, Maibach, Hausen-Oes und Ebersgöns gibt es Wählergemeinschaften ohne Berücksichtigung von Parteizugehörigkeiten. 

Zwölf Namen umfasst die „Internationale Liste Butzbach“ zur Wahl des Ausländerbeirats. Die derzeitige Vorsitzende, Servet Yildirim, steht auf Platz eins. 

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