Selbstverständlich selbstlos engagiert

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Selbstverständlich selbstlos engagiert

EHRUNG – Gemeinde Rockenberg würdigt Rudi Zechas Einsatz in der Seniorenarbeit / Frau an seiner Seite

Rockenberg (bu). Der stellvertretende Vorsitzende der Rockenberger Gemeindevertretung Wolfgang Langsdorf ehrte in der Sitzung am Montagabend Rudi Zecha. Seit Anfang der 90er Jahre, also seit über 35 Jahren, ist Zecha (Jahrgang 1938) Anlaufstelle und Ansprechpartner für die Senioren in Rockenberg. Neben dem Rat und der Unterstützung auch bei Behördengängen oder Fahrten gehören für ihn viele organisatorische Arbeiten für die Senioren zum Tagesablauf. Dabei hilft ihm sein Organisationstalent aus seiner beruflichen Tätigkeit bei der Firma Stoll, der Weitblick für anstehende Aufgaben und die immer freundliche Art mit der er auf seine Mitmenschen zugeht.

Bereits 14 Jahre war Zecha aktiv, als mit dem katholischen Pfarrheim 1994, durch den Umbau und die Modernisierung des früheren Schwesternhauses aus dem 18. Jahrhundert für die Senioren und die Jugend ein passender Versammlungsort für Treffen entstand, die zuvor im Gasthaus Groß und im Schützenraum der Wettertalhalle stattfanden.

Immer wieder wurden neue Referenten zu den Treffen im Pfarrheim zu unterschiedlichsten Themen eingeladen. Dabei durften aber auch Kaffee und Kuchen für alle Besucher nicht fehlen. Außerdem organisiert Zecha jährlich zwei Busfahrten zu Zielen in und rund um die Wetterau, die viel Zuspruch finden. Ein fester Bestandteil des Jahresprogramms ist auch die Seniorenfastnacht, bei der Rudi Zecha zusammen mit anderen Akteuren, und den langjährigen ebenso engagierten Wegbegleitern Alois Landvogt und Otto Drucks für Stimmung und gemütliche Atmosphäre sorgt. Intensiv unterstütz wird Zecha von seiner Ehefrau Rita, die immer an seiner Seite mithilft, wo es gebraucht wird, auch wenn dies für beide mit fortschreitendem Alter nicht immer einfach ist.

Bürgermeister Manfred Wetz gratulierte zu der besonderen Auszeichnung und überreichte Rita Zecha Blumen. Rudi Zecha dankte für die große Auszeichnung und gab wichtige Hinweise zu seiner ehrenamtlichen Arbeit. So sei für ihn das selbstlose Engagement für die und mit den Senioren geradezu eine Selbstverständlichkeit. Des Weiteren sei man, wenn auch im katholischen Pfarrheim beheimatet, immer konfessionsunabhängig und nicht an eine politische Richtung gebunden und toleriere andere Meinungen. Besonders befremdlich ist für ihn, den Satz: „Was soll ich denn bei den alten Leuten“, von Mitbürgern zu hören die das 80. Lebensjahr bereits erreicht haben. Vielmehr sei es an der Zeit, dass sich auch heute jüngere Rentner insgesamt für die Senioren einsetzen und den Staffelstab, den er von Maria Kling übernommen hatte, von ihm übernehmen.

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