Sonniger Tag für Feuerwehr Niederkleen

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Sonniger Tag für Feuerwehr Niederkleen

NIEDERKLEEN. Beim ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus (v.l.) Horst Röhrig, Alexander Winter (Baufirma Lupp), Jan Schäfer (Bauamt der Gemeinde Langgöns), Ulrich Homberger und Thomas H. Heckroth.  Text + Foto: ikr

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung erster Spatenstich für neues Haus vollzogen

NIEDERKLEEN (ikr). Ein lang gehegter Wunsch geht für die Brandschützer in Niederkleen in Erfüllung: Am Freitagnachmittag nahm der Langgönser Bürgermeister Horst Röhrig bei schönstem Herbstsonnenschein gemeinsam mit Feuerwehrleuten und am Bau Beteiligten den ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in dem Langgöns Ortsteil vor. Zahlreiche kleine und große Feuerwehrleute, Bürger, Vertreter der politischen Gremien der Gemeinde und sogar viele Kinder der benachbarten Kindertagesstätte „Löwenzahn“ mit ihren Erzieherinnen waren gekommen, um den Baubeginn mitzuerleben.

„Heute ist ein sonniger Tag für die Gemeinde und die Feuerwehr Niederkleen“, freute sich der Bürgermeister. Er hofft nun, dass das Richtfest noch in diesem Jahr stattfinden kann und wünscht sich die Einweihung des Gebäudes noch während seiner Amtszeit, also spätestens im Mai 2019. Röhrig betonte, dass man derzeit nur 6,2 Prozent über der Kostenschätzung vom vergangenen März liege, „das ist ein sehr gutes Ergebnis“, sagte er und dankte allen Beteiligten. Das neue Gebäude an der „Alten Butzbacher Straße“ ist mit aktuellen Gesamtkosten von 1,46 Mio. Euro geplant, davon übernimmt 166 000 Euro das Land Hessen. Das jetzige Feuerwehrhaus in der Burgstraße war nicht mehr zeitgemäß, es ist nicht nur viel zu klein, sondern auch Sicherheitskriterien werden nicht mehr eingehalten.

Das neue Gebäude wird am Ortsausgang an der Landesstraße gegenüber der Einfahrt zum Magna Park errichtet. Es wird insgesamt 650 m² Nutzfläche haben. 260 m² wird die Fahrzeughalle groß sein; sie verfügt über vier Stellplätze. 175 m² stehen für einen Schulungs- und Lagebesprechungsraum sowie für die Jugendfeuerwehr zur Verfügung, die Umkleiden umfassen eine Fläche von 110 m² und die Verkehrsflächen liegen bei rund 60 m². Das Gebäude wird aus massivem Mauerwerk errichtet, die Halle aus Sandwichpaneele. Die Außenanlage wird aus Sicherheitsgründen mit getrennter Zu- und Abfahrt gebaut. Es wird mindestens 30 Stellplätze geben, zuzüglich eines Übungshofs und eines Außenlagers.

Architekt Ulrich Homberger informierte, dass zunächst die Hoffläche vorbereitet wird, um als Lagerfläche genutzt zu werden. Anschließend würden die Fundamente errichtet und die Fertigelemente eingesetzt. In vier Wochen wolle man bereits das Hallendach montieren, anschließend beginnt der Innenausbau. Wenn das Wetter mitspiele, könnten die vom Bürgermeister genannten geplanten Termine eingehalten werden.

Gemeindebrandinspektor Thomas H. Heckroth erinnerte daran, dass der Entschluss, ein neues Feuerwehrhaus in Niederkleen zu bauen, bereits vor 13 Jahren gefasst worden sei. Er würdigte die Gemeindegremien als „zuverlässige Partner der Feuerwehr, die den Brandschutz ernst nehmen“. Auch der Niederkleener Wehrführer Manuel Sänger dankte allen Beteiligten, „das Geld ist gut angelegt, unsere Leute sind hoch motiviert!“, betonte er.

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