Soziale Projekte weiter fest im Blick

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Soziale Projekte weiter fest im Blick

Foto: ff

Neujahrsempfang der Rockenberger Landfrauen / Basar erbrachte 700 Euro

ROCKENBERG (ff). Am Mittwochnachmittag luden die Rockenberger Landfrauen zum alljährlichen Neujahrsempfang ein. Beim vergangenen Adventsbasar Ende November wurden rund 100 Euro mehr eingenommen als noch bei den vorigen Jahren. Deshalb durften sich die beschenkten Einrichtungen in diesem Jahr über 700 Euro freuen: die „Junge Pflege“ Alloheim Casino aus Wetzlar, die Wetterauer Werkstätten sowie das Kinder- und Jugendhilfezentrum Waldfrieden.

Neben der Übergabe einer kleinen Aufmerksamkeit erklärte Bastian Köpper von der „Jungen Pflege“, dass man die Spende aus dem letzten Jahr für wichtige soziale Aktivitäten genutzt habe. Neben Karneval mit Musik gab es auch eine Halloween-Party. Für die Vorsitzende der Landfrauen, Gudrun Bischoff, sind solche Projekte große Herzensangelegenheit. Im BZ-Gespräch zeigte sie sich sehr zufrieden: Es sei wichtig, dass das Geld gerade für die Dinge aufgewendet werde, für die im alltäglichen Betrieb kein Budget zur Verfügung stehe.

Die Vertreter der Wetterauer Werkstätten Sebattin Özsoy und Sozialarbeiterin Annette Pfarrer, hatten neben einem Präsent auch Bilder von der letzten Spendenaktion im Gepäck. Man habe gespart und damit zwei Räume herrichten können. Einen Sozial- und einen Physiotherapieraum brauchte man. Da kam die Spende des Vereins gerade recht. Nicht anwesend war die Vertreterin des Kinder- und Jugendhilfezentrums Waldfrieden, aus gesundheitlichen Gründen.

Dass diesmal mehr Geld in die Kassen gespült wurde, hatte einen ganz speziellen Grund. Das erste Mal habe man sich an sozialen Medien versucht. So wurde vor dem Basar kräftig die Werbetrommel auf Facebook gerührt. Die Resonanz war größer als erhofft, erklärte die erste Vorsitzende stolz. Durch den „Post“ habe man besonders die Gruppe der 30-Jährigen aktiviert.

Auch künftig will Bischoff nun so vor allem die Menschen erreichen, die man mit den klassischen Medien nicht mehr anspreche. Aber auch auf die richtige PR-Maßnahme kommt es an. So habe man freilich einen größeren Fokus auf das gemütliche Zusammensein gelegt. Das kam gut an bei den Besuchern.

Lob und Dankesworte gab es trotz der vielen Präsente nicht nur von den Spendenempfängern. Im Namen des Vereins blickte Bischoff auf das zurückliegende Jubiläumsjahr zurück und bedankte sich bei den vielen Helfern und Ortsvereinen, welche die Landfrauen im Jubiläumsjahr tatkräftig unterstützt hatten. „Ohne die viele Hilfe wäre das alles nicht möglich gewesen.

Auch in diesem Jahr haben die Vereinsmitglieder wieder volle Terminkalender. So geht es gleich am Samstag, 24. Februar, mit einem Vortrag von Professor Gerald Schiller los. Für den Verein ist der Vortrag über die Volkskrankheit Depression ein ganz wichtiger, zu dem alle Interessierten eingeladen sind. „Die Krankheit wird unterschätzt“, sagt Bischoff und versucht mit ihrem Verein mit Vorurteilen aufzuräumen. Darüber hinaus werden die Damen auch am 70-jährigen Jubiläum des Bezirksvereins Friedberg am 18. März teilnehmen und zu einem Musical nach Fulda reisen. Zudem sammele man derzeit kräftig Stifte. „Wir machen bei der Aktion ‚Stifte machen Mädchen stark’ mit“, so die Vorsitzende. Dabei gehe es um ein vom Weltgebetstag der Frauen initiiertes Projekt, bei dem alte Stifte gesammelt und recycelt werden. Kommen 15 Kilogramm zusammen, spendet die Firma BIC für jeden Stift einen Cent an syrische Mädchen im Flüchtlingscamp im Libanon. Laut Informationsmaterial reichen bereits 450 Stifte aus, um ein Mädchen mit Schulmaterial auszustatten.

 Ferner stehen im März die turnusgemäßen Vorstandswahlen an.

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