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BUTZBACH. Am Hetgesborn 13 lautet die Adresse des Neubaus der Butzbacher Wohnungsgesellschaft, für den gestern Richtfest gefeiert wurde.  Foto. thg

RICHTFEST – 3,4-Millionen-Euro-Bau der Butzbacher Wohnungsgesellschaft Am Hetgesborn im Zeitplan

BUTZBACH (thg). Im kommenden Jahr sollen die Wohnungen im Neubau der Butzbacher Wohnungsgesellschaft (BWG) Am Hetgesborn vergeben werden. Denn Ende dieses Jahres soll der Bau fertig sein. Gestern feierte die städtische Gesellschaft gemeinsam mit Bauleuten, Vertretern der Politik und der Gesellschafter sowie weiterer Beteiligter Richtfest. Zimmermeister Dirk Eifert verkündete auf dem Baugerüst den Richtspruch und zerschlug das Glas, aus dem er auf den Bau trank, an der Hauswand.

BUTZBACH. Zimmermeister Dirk Eifert sprach den Richtspruch auf dem Gerüst des Rohbaus. Text + Foto: thg

Die Arbeiten lägen im Zeitplan, sagte BWG-Geschäftsführer Alexander Kartmann. „Es ist eine saubere und schnelle Baustelle“, lobte er die beteiligten Firmen. Alles laufe Hand in Hand, es werde gute Arbeit geleistet. 

Bürgermeister Michael Merle wies darauf hin, dass Kartmann der erste Geschäftsführer der BWG seit 30 Jahren sei, der einen Neubau mit einem Aufzug bauen lasse. Mit dem modernen Gebäude reagierten Stadt und BWG auf den demografischen Wandel. Zuletzt seien in BWG-Häusern in der Pohl-Gönser Straße im vergangenen Jahr Aufzüge nachträglich eingebaut worden. Merle lobte die Wohnungsgesellschaft als „Vorzeigeunternehmen“, das seit 60 Jahren bestehe. Es versorge die Bevölkerung mit preiswertem Wohnraum. 

22 Wohnungen bietet das Haus. 18 davon sind staatlich gefördert im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus, die verbleibenden vier werden frei vermietet. Sie befinden sich im Staffelgeschoss. Alle Wohnungen sind barrierefrei, zwei sind den Normen entsprechend rollstuhlgerecht, die übrigen dürften als rollstuhlgeeignet gelten. 3,4 Millionen Euro investiert die BWG in den Neubau. Die Stadt Butzbach steuerte als ihren Anteil zum sozialen Wohnungsbau das Grundstück bei. 

Im Anschluss hatten die Gäste der Feier Gelegenheit, den Rohbau zu besichtigen. Das vierte Geschoss des Hauses, Staffelgeschoss, das in Holzständer-Bauweise ausgebaut wird, umfasst die Wohnungen, die nicht im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gefördert werden. Der Mietpreis steht noch nicht fest, so Kartmann. 

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