SPD für „Hubertus“ und Becker-Bösch

Angehalten und geschlagen
15. Mai 2018
In einem feierlichen Gottesdienst in der Münsterer Kirche … 
15. Mai 2018

SPD für „Hubertus“ und Becker-Bösch

PARTEITAG – Butzbacherin für Erste-Kreisbeigeordneten-Wahl nominiert / Fraktion will Jugendgästehaus

WETTERAUKREIS (pm). Auf ihrem jüngsten Parteitag hat sich die Wetterauer SPD neu aufgestellt und über eine Vielzahl von Anträgen zur Kreis-, Landes- und Bundespolitik diskutiert und abgestimmt. Stephanie Becker-Bösch wurde für das Amt der Ersten Kreisbeigeordneten nominiert und Rouven Kötter und Natalie Pawlik zu stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.

„Mit der Wahl der beiden neuen stellvertretenden Vorsitzenden haben wir die beiden Positionen, die nach den Rücktritten von Joachim Arnold und Stefan Lux frei geworden sind, neu besetzt und das mit zwei Persönlichkeiten, die mit Tatkraft die Arbeit und notwendigen Veränderungen in unserer Partei anpacken werden“, so die Vorsitzende Lisa Gnadl. Mit Becker-Bösch „hatten wir schon bisher eine Sozialdezernentin, die hart für die Wetterauer gearbeitet hat, durch die Nominierung zur Ersten Kreisbeigeordneten haben wir deutlich gemacht, dass die SPD hinter ihr und ihrer Arbeit steht“.

In einer kämpferischen Rede schwor die Unterbezirksvorsitzende Gnadl ihre Partei auf die kommende Landtagswahl ein. „19 Jahre CDU-Regierung sind genug! Wir brauchen endlich wieder eine sozialdemokratisch geführte Regierung, die die Dinge in Hessen anpackt.“ Ob beim Ausbau der Infrastruktur, gebührenfreien Kitas oder bei der Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum müsse gehandelt werden. 

Die Wetterauer Genossen beschlossen, dass sich die Kreistagsfraktion für die Wiederinbetriebnahme des Jugendgästehauses Hubertus einsetzen solle sowie für eine Zweigstelle der Ausländerbehörde in Büdingen. Auch das Wahlalter ab 16, das bedingungslose Grundeinkommen oder die Erneuerung der SPD waren Themen in der Antragsdebatte. „Ein intensiver und erfolgreicher Parteitag, sowohl personell, als auch inhaltlich, das macht Lust die kommenden Herausforderungen anzupacken“, unterstrich Gnadl.

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