„Stadtmauer sichtbar und zu einem neuen Erlebnisraum machen“

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„Stadtmauer sichtbar und zu einem neuen Erlebnisraum machen“

SPD-Vertreter: „Lebendige Zentren“ schließt an Altstadtsanierung an zur weiteren Umsetzung von Zielen

BUTZBACH (pm). Nach der Altstadtsanierung folgt nun mit dem Programm „Lebendige Zentren“ das zweite Städtebauförderprogramm für die Innenstadt. „Wir sind überglücklich“, erklärten die SPD-Kernstadt-Vorsitzende Anne Thomas, und der Stadtverordnete Michael Schröter, der sich nahezu 20 Jahre mit der Altstadtsanierung beschäftigt hat. „Mit dem Förderprogramm ‚Lebendige Zentren‘ schließen wir an viele Ideen und Konzepte zur Innenstadtentwicklung Butzbachs an, die noch nicht realisiert werden konnten“, so Thomas.

Trotz vieler gelungener Maßnahmen, wie zum Beispiel der Neugestaltung des Marktplatzes und der Einrichtung von Fußgängerzonen gebe es noch eine Reihe von Orten, die für das Altstadtbild prägend seien und den historischen Charakter Butzbachs unterstreichen, so Schröter. Dazu gehöre die Stadtmauer, die sowohl saniert werden müsse, die aber auch durch eine weitere Sichtbarmachung durch den Abbruch der Lembeck-Gebäude und der Gestaltung des früheren Stadtgrabens zu einem völlig neuen Blickpunkt und „Erlebnisraum“ werde.

Die Belebung des Marktplatzes durch den Kultursommer habe gezeigt, wie aktiv solche historischen „Räume“ genutzt werden. Ein weiteres Beispiel wären die Neugestaltung des Hexenplatzes als „Kulturbühne“ für Musik- und Theaterveranstaltungen sowie die Sanierung der Michaeliskapelle, die bereits eine temporäre Nutzung durch das Butzbacher Straßentheater „Flördütrottwar“, erfahren habe. „Dass solche historischen Plätze das Innenstadtleben entscheidend aufwerten, identitätsstiftend für die Butzbacher sind und zu einem Magnet für Besucher machen werden, dessen sind wir sicher und daran wollen wir mit aller Kraft arbeiten“, so Thomas und Schröter. 

Schröter weist darauf hin, dass diese „Altstadtsanierung 4.0“ Innovation bedeute, unter anderem mit Einführung eines Citymanagements. Die Innenstadt solle durch einen Angebotsmix aus Handel, Wohnen, Leben, Arbeiten, Kultur und Freizeit attraktiv gehalten werden. Aber auch „grüne Lungen“ in der Innenstadt und das Thema Mobilität mit verschiedenen Aspekten seien einzubeziehen. 

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