Stadtschule Butzbach startet Briefprojekt mit Kenia

Unter dem Motto „Die weite Welt im Capitol“
11. Februar 2019
Ministerpräsident Volker Bouffier empfing hessische Tollitäten 
11. Februar 2019

Stadtschule Butzbach startet Briefprojekt mit Kenia

BUTZBACH. Das Foto zeigt Stadtschüler mit ihren Briefen. Text + Foto: mit

BUTZBACH (mit). Bekanntlich macht das Erlernen einer Sprache den meisten Spaß, wenn man die Sprachkenntnisse dann auch in die Praxis umsetzen kann. Einer der Gründe, warum 45 Schülerinnen und Schüler aus Klasse 7 und 8 der Stadtschule Butzbach an einem Briefprojekt der besonderen Art teilnehmen.  Da passt es, dass die Englischlehrerin der beiden Klassen, Samantha MacKellar, nach ihrem Abitur ein Jahr an einer kenianischen Schule verbrachte. 

Die Schüler und Schülerinnen der Wambi-Primary  School in der Nähe des Victoriasees in Kenia wollten von ihr viel erfahren über das Leben  in Deutschland und vor allem, wie Schule in Deutschland so abläuft. Damals hat sich MacKellar vorgenommen, nach ihrem Examen eine Brieffreundschaft zwischen ihrer zukünftigen Schule und der Wambi-Primary School in Kenia zu starten. Und dies wird jetzt an der Stadtschule Butzbach umgesetzt. Der Briefaustausch bietet den Schülern in Kenia und Butzbach Gelegenheit, sich über ihr Land, ihr Leben, die Schule sowie ihre Wünsche und Träume auszutauschen. 

Für die Kinder in Kenia ist es etwas ganz Besonderes einen Brief zu schreiben. Und natürlich noch mehr einen zu bekommen. Die Kinder schicken Fotos, Steckbriefe, beschreiben ihren Tagesablauf und gehen auf ihre Interessen und Probleme des Alltags ein. Für die kenianischen Schüler ist Englisch die Amtssprache, die sie neben vielen weiteren Sprachen lernen, die Stadtschüler wenden ihre erste Fremdsprache an. Damit können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die deutschen und kenianischen Kinder können ihr Englisch weiter verbessern und der Dialog mit dem anderen Kontinent gewährt einen sehr persönlichen Blick über den Tellerrand. 

 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.