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Standortvorschläge im Dezember

Kindergarten Platznot in Betreuungseinrichtungen in Butzbach / Schwerpunktbereich Kernstadt

Butzbach (dt). Der städtische Sozialausschuss beschäftigte sich am Montagabend im Bürgerhaus Butzbach eingehend mit der Problematik des notwendigen Ausbaus der Kinderbetreuung in der Gesamtstadt. Die erfreuliche Entwicklung von steigenden Geburtenzahlen stellt die Stadt Butzbach vor nicht unerhebliche Probleme. „Es sind kreative Lösungsangebote notwendig“, erläuterte Bürgermeister Michael Merle. Allein die von Fachdienstleiterin Beate Lüders dem Ausschuss vorgelegten Zahlen der letzten beiden Jahre – 2015 und 2016 – machen deutlich, dass nichts auf die lange Bank geschoben werden kann. „Wir haben in beiden Jahrgängen insgesamt 490 Kinder“, unterstrich Lüders.

Nach dem Stand von 30. Juni sehen die Kinderzahlen nach Geburtsjahrgängen in Butzbach so aus: 230 Kinder (im Jahr 2011), 250 (2012), 222 (2013), 257 (2014), 223 (2015) und 262 (2016). Dem gegenüber steht die Anzahl der vorhandenen Plätze in den Kindertagesstätten in der Stadt Butzbach mit Stand August 2017. Danach gebe es – wie die Fachdienstleiterin ausführte – 740 Plätze für Ü3-Kinder, 223 U3-Plätze und 57 Plätze in der Tagespflege.

Aufgrund der gestiegenen Kinderzahlen seien Anträge auf neue geänderte Betriebserlaubnisse gestellt worden. Für die U3-Gruppen sei die gesetzlich zulässige Höchstbelegung von zwölf Krippenkindern beantragt worden, was sich in dann 26 Mehrplätzen festmachen lasse. Für den Ü3-Bereich seien nach der Verlängerung befristeter Gruppen auch die zeitlich befristete Wiederinbetriebnahme des Kindergartens in Ebersgöns mit 40 Plätzen im Ü3-Bereich und die Erweiterung der Kapazitäten in Griedel beantragt worden. Vorgesehen und beantragt sei daneben die Einrichtung einer Waldgruppe, wozu noch einige Formalien zu erfüllen seien. „Hier können maximal 20 Kinder ab drei Jahren aufgenommen werden,“ stellte Lüders fest.

Im Ausschuss wurde die nun notwendige Planung zu baulichen Erweiterungen an einzelnen Kita-Standorten andiskutiert. Merle verwies auf bereits eingeleitete Überlegungen und Planungen und stellte für die Dezember-Sitzung des Sozialausschusses konkrete Standortvorschläge in Aussicht, wobei er den Kernstadtbereich als „Schwerpunkt“ bezeichnete. Auf Nachfrage bestätigte Fachdienstleiterin Lüders, dass es derzeit Wartelisten gebe und diese sich auch für das neue Kindergartenjahr nicht vermeiden ließen.

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