Staudamm der Niddatalsperre seit gestern wieder zugänglich

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Staudamm der Niddatalsperre seit gestern wieder zugänglich

Foto: Bauer

SANIERUNG – 4,9 Millionen Euro für Sicherung des Hochwasserschutzes 

SCHOTTEN (pdw). Nach knapp sechsmonatiger Bauzeit ist der Staudamm der Niddatalsperre wieder begehbar. Der Vorsteher des Wasserverbandes Nidda, Joachim Arnold gab das Bauwerk gemeinsam mit Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab am Dienstag wieder frei. Ab sofort kann die neugestaltete Dammkrone wieder begangen und der Stausee wieder vollständig von Spaziergängern und Radler umrundet werden.

Für die umfangreiche Grundsanierung des Damms musste  das Wasser des Stausees abgesenkt werden. Somit waren in diesem Jahr Angeln, Segeln und Schwimmen nicht möglich. Arnold dankte allen Betroffenen, insbesondere den Gastronomen und den Gästen des örtlichen Campingplatzes für ihr Verständnis. Die Ingenieure des Wasserverbandes und des betreuenden Fachbüros sowie die Baufirma sorgten für einen optimalen Bauverlauf. Zeit- und Kostenrahmen wurden eingehalten. Nach fast 50 Jahren war eine Grundsanierung eines  Staudamms unumgänglich. Wir gehen davon aus, dass die nächste Sperrung des Damms genauso lange auf sich warten lässt.

Der Absperrdamm besteht aus einer Steinschüttung von mehr als 300 000 Kubikmetern Vogelsbergbasalt. Diese Schüttung hat eine Asphaltbetonaußendichtung, die nun erneuert wurde. 

„Insgesamt haben wir in den Baukörper rund 4,3 Millionen Euro investiert, um auch für die nächsten Jahrzehnte nicht nur einen aktiven Hochwasserschutz, sondern auch ein attraktives Naherholungsgebiet für die Region zu erhalten. Die Gesamtkosten inklusive der notwendigen Landschaftsbaumaßnahmen und der erheblichen Entsorgungskosten für das teilweise asbesthaltige Fräsgut nach Maßgabe der zuständigen Landesbehörden betragen rund 4,9 Millionen Euro. Die ursprünglich geplanten Kosten von 6,1 Millionen Euro konnten somit deutlich unterschritten werden“, so Arnold.

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