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Steinhauer offiziell Wehrführerin

ROCKENBERG. In der Jahreshauptversammlung wurden unter anderem Wehrführung und Vorstandsmitglieder gewählt sowie Mitglieder geehrt.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rockenberg mit Wahlen und Ehrungen / 30 Einsätze bewältigt

ROCKENBERG (pe). Vor zwei Jahren gab es den Generationswechsel in der Rockenberger Wehrführung. Juliane Steinhauer wurde nun in der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigt. Vereinsvorsitzender David Stary führte zum ersten Mal als Vorsitzender des Feuerwehrvereins durch die Veranstaltung.  

Nach der kommissarischen Zeit der Wehrführung, die im vergangenen Oktober endete, wurden Juliane Stein-hauer und David Stary übergangsweise weiter von der Gemeinde eingesetzt. Nach Abschluss aller erforderlichen Lehrgänge in den vergangenen zwei Jahren wurde Steinhauer gewählt. Als Stellvertreter wurde Konstantin Langsdorf gewählt. Er gibt damit sein Amt als Gerätewart ab. Zum ersten Gerätewart wurde Christof Kupfers gewählt. Sein Nachfolger als stellvertretender Gerätewart wurde Sören Willitek. Zeugwart Holger Rudolf wurde wiedergewählt. Neu besetzt wurde das Amt des Internetbeauftragten mit Felix Kling. Eckhard Schild wurde als Kassenprüfer gewählt. 

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurden Theo Anselm, Franz-Josef Langsdorf, Walter Lehmann und Erhard Ritzel geehrt. Für 70 Jahre Mitgliedschaft wurden Gerhard Wasserheß und Karl Wolf geehrt.  

Besonders das Frühlingsfest war laut Starys Jahresbericht eine Herausforderung für das neue Führungsteam. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Unterstützung. Auf dem Pfingstturnier präsentierte sich die Feuerwehr mit Aktiven und belegte den dritten Platz. Zu diesem Anlass  erhielt die Wehr eine neue Kamera, gesponsert von Sascha Piffko mit seiner Firma SPAU. Bei dem Dorffest in Rockenberg war die Feuerwehr als Brandsicherheitsdienst sowie bei der Organisation des Spülmobils und auch im Service engagiert. Stary bedankte sich bei der Gemeinde für die Spende an die Jugendfeuerwehr über 1000 Euro, die aus Einnahmen des Dorffestes stammt.  

Wehrführerin Steinhauer berichtete über die Einsätze und Aktivitäten der Abteilungen der Wehr. Besonders die Unwettereinsätze haben die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde gefordert. Allein an einem Tag waren es 15 Einsätze. Knapp 30 Einsätze hatte die Feuerwehr im vergangenen Jahr, davon sieben Brandeinsätze, darunter ein Fahrzeugbrand. Dabei wurden die Ehrenamtlichen von Anwohnern gefilmt. Da die Kräfte bei ihrer Arbeit im öffentlichen Raum unter Beobachtung stünden, sei eine gute Ausbildung unbedingt notwendig. Steinhauer berichtete über die absolvierten Lehrgänge und gab einen Einblick in den Übungsalltag. Es fand eine Fahrerschulung statt, und es wurden andere Ortsvereine in deren Vereinsheimen besucht, außerdem gemeinsame Übungen mit dem Gesangverein Concordia und dem TuS abgehalten. Besonders stolz war die Wehrführerin auf die 2192 geleisteten Übungsstunden der 47 Aktiven.  

Schriftführer Karl-Christian Wolf berichtete, der Verein habe 540 Mitglieder. Der Bericht des Jugendwarts wurde von Markus Antony vorgetragen. Highlights waren die Tannenbaumaktion und die Begleitung des Martinsumzugs. Aktuell sind acht Jugendliche aktiv, von denen zwei bereits in die Einsatzabteilung übernommen wurden. 

Kassenwart Michael Weil gab Aufschluss über die Ein- und Ausgaben des Feuerwehrvereins. Kassenprüfer Bernhard Kling bestätigte eine gut geführte Kasse.

Gemeindebrandinspektor Klaus Anselm bedankte sich bei allen Aktiven. Es sei ein großes Spektrum an Einsätzen zu bewältigen, und er sei stolz auf die Mannschaft, dass sie Hilfeleistungen, Brandeinsätze und auch Menschenrettung so gut gemeistert haben. Er betonte, dass die Verwaltungssoftware Florix keine Kontrolle der Kameraden sein soll, sondern den Führungskräften eine Übersicht geben und zeigen soll, bei welchen Inhalten der Ausbildung nachgesteuert werden kann. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die Anschaffung eines neuen Lüfters und neuer Einsatzkleidung. Aktuell beschäftige sich der Wehrführerausschuss mit der Neubeschaffung des Löschfahrzeuges in Oppershofen. Anselm dankte den Führungskräften für die gute Zusammenarbeit zwischen den Ortsteilen. 

Bürgermeister Manfred Wetz dankte den Mitgliedern für den Brandschutz und die Mitgestaltung des dörflichen Lebens . Die Zusammenarbeit funktioniere sehr gut, und es würden stets Lösungen gefunden, die für beide Seiten passen. Für das neue Feuerwehrgerätehaus stehe der Gemeinde ein Budget zum Abrufen bereit, aus dem die Detailplanung finanziert werden soll. Die freiwilligen Kräfte seien gefordert, sich bei der Planung einzubringen. Die Gefahr für die Einsatzkräfte durch Schaulustige und dass sie teils sogar attackiert werden, macht Wetz Angst. Sollte so etwas in der Gemeinde Rockenberg passieren, versprach er, dagegen vorzugehen. 

Der Wehrführer der Feuerwehr Oppershofen, Alexander Bayer, dankte für die gute Zusammenarbeit. Auch er ging nochmal auf die Sturmeinsätze ein, die die Kameraden im vergangenen Jahr besonders forderten, und lobte die gute Zusammenarbeit der Ortsteilwehren. 

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