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Supermarkt soll erweitern dürfen

PARLAMENT – Butzbacher Abfallsatzung und Bebauungspläne / Mehr Verkaufsfläche an Kaiserstraße

BUTZBACH (thg). Die Stadtverordnetenversammlung Butzbach stimmte einer Änderung der Abfallsatzung zu. In der jüngsten Sitzung berichtete der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, Stefan Schepp (CDU), dass sich die rechtlichen Vorgaben geändert haben. Laut Eichamt werde bei Mülltonnen bis zu einem Inhalt von 240 Liter eine Mindestlast von fünf Kilo, bei Tonnen über 240 Liter von 20 Kilo und bei sperrigen Abfällen von 100 Kilo festgelegt. Die Satzungsänderung sorgt für Rechtssicherheit bei der Abrechnung. 

Der Bebauungsplan „Östliche Bahnhofsallee“ Ostheim geht in die nächste Runde, die öffentliche Auslegung. Nach Abwägung der Eingaben, beschloss das Parlament die Fortsetzung des Verfahrens. Wie der stellvertretende Vorsitzende des Bauausschuss, Benjamin Seliger (CDU), berichtete, hat der Plan das Ziel, dass dort ein Unternehmen seinen Betrieb erweitern kann. Die geplante Errichtung eines Park-and-Ride-Platzes gestalte sich nicht positiv, weitere Ankaufsverhandlungen der Stadt über eine private Fläche seien abzuwarten. 

Einstimmig befürwortete die Stadtverordnetenversammlung die Bebauungsplanänderung, mit der eine Erweiterung des Supermarkts in der Butzbacher Kaiserstraße – also auf dem Tröstergelände – ermöglicht werden soll. Großflächiger Einzelhandel mit 2000 Quadratmeter Verkaufsfläche für Lebensmittel ist derzeit dort ausgewiesen. Um 600 Quadratmeter soll die Ladenfläche ausgedehnt werden, um weitere Sortimente anbieten zu können. 

Um eine „Formalie“ handelte es sich laut Seliger bei der Bebauungsplan-Änderung „Papierfabrik Weiseler Straße“. Die von den Anwohnern gewünschte Änderung zur Grenzbebauung mit Garagen wurde vom Parlament einstimmig befürwortet. 

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