Täglich 80 Impfungen für Aktive in Feuerwehren und Katastrophenschutz

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Täglich 80 Impfungen für Aktive in Feuerwehren und Katastrophenschutz

Wetteraukreis stellt zeitversetzt Termine für 4500 Einsatzkräfte zur Verfügung und schult in Test-Anwendung

WETTERAUKREIS (pdw). Seit dem vergangenen Freitag können sich auch Menschen aus der Priorisierungsgruppe 3 in Hessen für eine Impfung anmelden. Landrat Jan Weckler ist erfreut darüber, dass damit endlich auch die Einsatzkräfte der Feuerwehren geimpft werden können.

Schon vor der Freigabe des Termins für die Priorisierungsgruppe 3 wurden im Wetteraukreis die entsprechenden Vorbereitungen für die rund 4500 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und des Katastrophenschutzes getroffen. Seit am Freitag die Registrierung möglich ist, wird der intensive Informationsfluss mit den Feuerwehren und Katastrophenschutzeinheiten vom Wetteraukreis sichergestellt. 

Weckler erläutert: „Es geht vor allem darum, auch unsere Einsatzkräfte vor dem Virus zu schützen. Nur so können wir die Einsatzbereitschaft des Brandschutzes und des Katastrophenschutzes im Wetteraukreis gewährleisten. Deshalb werden wir den einzelnen Feuerwehren in den kommenden Wochen unterschiedlich zeitversetzte Kontingente von Impfterminen zur Verfügung stellen. Damit wollen wir sicherstellen, dass auch bei möglichen Impfreaktionen noch genügend Einsatzkräfte für den Notfall bereitstehen.“ 

Die Aufteilung in die unterschiedlichen Kontingente erfolgt in der jeweiligen Kommune. Der Nachweis der Berechtigung ist durch eine Bescheinigung der jeweiligen Kommune oder den Dienstausweis zu erbringen. „Die Impfaktion wird für die rund 130 Freiwilligen Feuerwehren und den fünf beteiligen Katastrophenschutzorganisationen im Wetteraukreis mehrere Wochen beanspruchen. Wir gehen davon aus, dass wir täglich bis zu 80 aktive Feuerwehrleute und Mitglieder im Katastrophenschutz impfen können. Bis zum kommenden Sonntag soll für ein Kontingent aktiver Feuerwehrleute aus jeder Kommune im Wetteraukreis ein erstes Impfangebot gemacht werden.“

Ein weiterer Baustein um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren zu gewährleisten, sind regelmäßige Schnelltests. Am vergangenen Wochenende wurden deshalb aus allen 25 Wetterauer Kommunen Vertretungen der Feuerwehren in der Anwendung der Schnelltests geschult.

„Impfen und Testen sind zwei wichtige Säulen im Kampf gegen das Corona-Virus. Beides gewährleistet mehr Sicherheit für unsere Feuerwehrleute, die täglich für den Notfall bereitstehen und zur unverzichtbaren Sicherheitsinfrastruktur im Landkreis beitragen. Daher ist gerade das Impfangebot und die damit verbundene Priorisierung für die Feuerwehr und den Katastrophenschutz sehr wichtig“, so Weckler.

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