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Tafel leistet weiter Grundversorgung

BUTZBACH. Die Butzbacher Tafel arbeitet unter Pandemiebedingungen weiter und ergreift entsprechende Hygienemaßnahmen. Foto:

Butzbacher Hilfsorganisation lässt Laden offen / Strenge Einhaltung der Hygienevorschriften beachtet

BUTZBACH (pm). Die Tafel Butzbach arbeitet auch im Teil-Lockdown weiter. Das teilt Vorsitzender Wolfgang Effinger mit. Der seit 2. November geltende Teil-Lockdown hat zu vielen Einschränkungen im täglichen Leben geführt. Restaurants und kulturelle Einrichtungen mussten schließen und nur die „Grundversorger“ des Geschäftslebens sowie Schulen und Kitas dürfen weiterarbeiten.

Auch die Butzbacher Tafel sieht sich als Teil dieser Grundversorgung und hält ihren Betrieb weiter aufrecht – auch wenn viele ihrer Ehrenamtlichen allein aufgrund des Lebensalters zur Risikogruppe zählen. Um das Infektionsrisiko für Tafelhelfer und Kunden zu minimieren, mussten allerdings erneut die Arbeitsbedingungen geändert werden. Konnten noch  Ende Oktober bis zu drei Kunden gleichzeitig bedient und mit zusätzlichen Lebensmitteln ausgestattet werden, musste dieser Service jetzt stark eingeschränkt werden: Seit November darf nur noch ein Tafelkunde den Laden betreten und muss nach Empfang einer Lebensmittelkiste umgehend den Raum wieder verlassen, um im Freien die Waren umzupacken. 

Das Tafelteam achtet noch penibler als bereits seither auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen: der Maskenpflicht, der Händedesinfektion  und vor allem auch des Sicherheitsabstandes direkt vor dem Tafelladen. Mit Unterstützung der Firma Weimar wurden die entsprechenden Hinweise erweitert, und mittels einer neuen Klimatisierung des Tafelladens, ebenfalls mit großzügiger Unterstützung der Firmen Kältec aus Münzenberg sowie der Gerätefirma Daikin, konnte die Belüftung optimiert werden.

Der Vorstand der Tafel dankt den vielen Unterstützern der jüngsten Zeit für ihre großzügige Hilfe. Dazu zählen vor allem auch die Kirchengemeinden der Umgebung, die im Rahmen der Erntedankspenden wieder für gefüllte Vorräte mit haltbaren Lebensmitteln ebenso gesorgt haben wie die Rewe-Kunden mit ihrer Tütenaktion. Wie Tafelvorsitzender Effinger mitteilt, sind momentan die materiellen Voraussetzungen für einen tragfähigen Weiterbetrieb der Tafel gesichert. Jetzt komme es nur noch auf den Faktor Mensch an und das beharrliche Bestreben von Tafelmitarbeitern und Kunden, kein Infektionsrisiko einzugehen. 

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