Themen des ersten Butzbacher Nachhaltigkeitstages interessierten

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Themen des ersten Butzbacher Nachhaltigkeitstages interessierten

BUTZBACH. Zahlreiche Bürger kamen am Samstag zum ersten Butzbacher Nachhaltigkeitstag auf den Marktplatz und informierten sich. Elke Ludwig und Otto Wahnke unterhielten zwischen den Gesprächsrunden die Besucher musikalisch. Text + Fotos: amh

BUTZBACH (amh). Am Samstag stand in der Zeit von 10.30 bis 13.00 Uhr der Butzbacher Marktplatz samt der Bühne ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Am ersten Butzbacher Nachhaltigkeitstag, der unter dem Motto „Was kannst Du tun?“ stand, sollten die Bürger motiviert werden mitzumachen.

Es wurden drei Bereiche aufgebaut, an denen interessierte Bürger sich über die verschiedenen Themenkomplexe informieren konnten, aber auch in den Dialog mit den jeweiligen zuständigen Personen treten konnten.

So wurde an einer Station das Thema „Mobilität der Zukunft“ für Butzbach beleuchtet und über das, aktuell in Erarbeitung befindliche, Mobilitätskonzept informiert, das Rad fahren, zu Fuß gehen und den ÖPNV nutzen, verbinden soll. Dass es bald einen kostenlosen Shuttelbus zum Schrenzerbad geben soll, der jeweils in der Nähe des Bahnhofs und in der John-F.-Kennedy-Straße abfahren wird, nahmen viele Besucher mit angenehmer Überraschung auf. Aber es gab auch verschiedene Umfragen, was die Bürger sich hier noch wünschen oder welche Voraussetzungen geschaffen werden müssten, damit „das Auto öfter mal stehen bleibt“.

Am gemeinsamen Stand der EVB mit Hessen-Forst informierten die Mitarbeiter der EVB über die Ladesäulenplanung, auch für die Parkhäuser, klimafreundliche Fernwärme oder die Möglichkeiten rund um das Thema Photovoltaik. H. Deutschländer, von Hessen-Forst schilderte den Zustand des Butzbacher Waldes und erläuterte, welche Auswirkungen des Klimawandels hier zu erkennen sind. 

Eine weitere Info-Station widmete sich den Themen „Nachhaltigkeit, Müllvermeidung und Mehrweg“. Hintergrund ist hier, dass ab 2023 EU-weit alle gastronomischen Betriebe mit einer Ladenfläche von mehr als 80 Quadratmeter und mehr als fünf Mitarbeitern sowie alle Filialen von Ketten eine Mehrwegalternative für Essen und Getränke zum Mitnehmen anbieten müssen. Daher haben das städtische Klimaschutzmanagement und das Innenstadtmanagement Beispiele für ein Mehrwegsystem für die Gastronomie vorgestellt. 

Neben den Infostationen gab es aber auch ein Bühnenprogramm, bei dem Martin Guth in drei Gesprächsrunden mit jeweils den Vertretern aus einem Themenbereich weiterführende Gespräche auf der Bühne führte, um auch die Hintergründe für die eine oder andere Entscheidung zu ergründen oder auch um einen Ausblick in die Zukunft zu wagen, zum Beispiel beim Thema Wiederaufforstung des Butzbacher Waldes. Zwischen den Gesprächrunden unterhielten Elke Ludwig und Otto Wahnke mit ihren musikalischen Darbietungen und lockerten so die Veranstaltung auf. Zum Ende der Veranstaltung wurde versichert, dass es nicht bei dem einen Nachhaltigkeitstag bleiben soll, sondern dass es hier eine Folgeveranstaltung geben wird.

Foto: amh

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