Butzbacher Opposition lehnt B3a ab – CDU, SPD, FDP: Ergebnisoffen prüfen
1. Juni 2021
Schafe tragen zu Naturschutz bei
2. Juni 2021

Toilette am Bahnhof in Betrieb

BUTZBACH. Die neue Toilette am Butzbacher Bahnhof ist seit einigen Tagen in Betrieb. Der Zugang ist möglich, wenn 50 Cent eingeworfen wurden. Nach der Benutzung startet die Selbstreinigung von Sitz und Boden. Foto: BZ

Stadt Butzbach investiert 330 000 Euro in Anlage an den Gleisen und ähnliches Modell auf Kernstadt-Friedhof

BUTZBACH (thg). Die öffentliche Toilette am Butzbacher Bahnhof ist bereits seit einigen Tagen in Betrieb. Auch auf dem Friedhof in der Kernstadt gibt es eine neue Toilette. Sie steht an der Kapelle. 

Die Stadt Butzbach hat am Bahnhof eine neue Toilettenanlage geschaffen. Ihre Vorgängerin war lange Zeit unter anderem wegen immer wiederkehrender Verunreinigung und Vandalismus dauerhaft geschlossen worden. Das Gebäude wurde inzwischen abgebrochen.  

Bevor die Toilette am Bahnhof geöffnet werden konnte, erfolgte die technische Abnahme, ein Probelauf mit der Energie und Versorgung Butzbach. Der Baubetriebshof und der Wassermeister des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung wurden einbezogen. 

Es handelt sich um ein selbstreinigendes System. Erst nach dem Geldeinwurf ist der Zutritt möglich. Nach Benutzung der Toilette wird der Sitz gereinigt. Die Bodenreinigung erfolgt automatisch mit Hochdruckdüsen. Seife- und Wasserspender werden über Sensoren aktiviert. 

Die Toilette am Friedhof ist nahezu gleich gebaut. Weil dort keine so hohe Nutzungshäufigkeit erwartet wird, verzichtet die Stadt auf die Kosten für das Bezahlsystem. Die Verkleidung der Toilette greift mit Klinkern die Fassade der Kapelle auf. Letzte Arbeiten außen sind das Pflastern und die Stromversorgung, an der die Ovag arbeitet. In Kürze soll dann alles betriebsbereit sein und die Toilette geöffnet werden. 

Rund 140 000 Euro kostet die Anlage auf dem Friedhof. Die Bahnhofs-toilette ist mit etwa 190 000 Euro veranschlagt. Diese Mittel kommen aus der Zahlung des Bauherrn des „Wohnens am Bahnhof“ für einen Ersatzbau des abgerissenen Bahnhofsgebäudes. Das ergibt sich aus dem städtebaulichen Vertrag von Stadt und Investor. 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.