Trotz Pandemie „schönes Jubiläum“ des TSV im Butzbacher Kultursommer

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Trotz Pandemie „schönes Jubiläum“ des TSV im Butzbacher Kultursommer

BUTZBACH. Die Showtanzgruppe Remix des TSV Butzbach trat am Jubiläumsnachmittag des Vereins auf dem Butzbacher Marktplatz im Rahmen des Kultursommers auf. Foto: buch

Drei Stunden Programm auf Marktplatz / Bundesliga-Handballer kommt zu Wort / Tischtennis auf Miniplatte

BUTZBACH (uc). „Der TSV 1846 Butzbach feiert trotz Corona ein schönes Jubiläum und blickt zuversichtlich ins Jahrzehnt.“ So zumindest fasste es der Ehrenvorsitzende Hermann Bang am Sonntagnachmittag beim diesjährigen Kultursommer auf der Marktplatzbühne zusammen. Er war eine von vielen TSV-Legenden, die bei Moderator Martin Guth während eines bunt gemixten TSV-Programms anlässlich des 175-jährigen Bestehens des Vereins am Live-Mikrofon zu Wort kamen.

Ehrenvorstandsmitglied Ursula Gratzfeld ließ zum Auftakt ihre lange Vereinskarriere Revue passieren und gab im ersten von insgesamt fünf Interviews Informationen zur Turnabteilung von damals und heute. Ihr folgte Bang als Tischtennisexperte nach. 

Michael Rüspeler zeigte sich mit dem bisherigen Jubiläumsverlauf zufrieden. Besonders lobte er den lokalen Radiosender von Welle West Wetterau, der in der abgelaufenen Woche mit vielen TSV-Sendungen eine tolle Plattform zur Außendarstellung geliefert habe. Zwischendurch sendeten Stefan Erbe und sein Team wieder live vom TSV-Geschehen rund um den Marktbrunnen. 

Mit Hans-Joachim Röhrig kam der Rekordhandballspieler des TSV Butzbach auf die Bühne und berichtete vom Bundesliga-Aufstieg 1973 und von weiteren damit verbundenen Anekdoten, Reisen und Begegnungen. Der „Jogi“ werde nach eigenem Bekunden immer ein Butzbacher bleiben. 


BUTZBACH. Hans-Joachim Röhrig berichtete unter anderem vom Aufstieg der TSV-Handballer in die Bundesliga. Foto: buch

Ihm folgte Schriftführerin Anja Gans vom Hauptvorstand, die über alte Turnstätten in der Stadt referierte, ehe sie auf die noch anstehenden historischen Stadtführungen mit TSV-Bezug zu sprechen kam, die ab August von Expertin Dagmar Storck angeboten werden. Alle Infos inklusive Anmeldung dazu gibt es auf der TSV-Website. 

Wer trotz anfänglichen Nieselregens ins Zentrum der Stadt gekommen war, konnte im Verlauf des Nachmittags unter dem Strich erahnen, was der Verein beim ursprünglich für den 3. Juli geplanten und von der Pandemie letztlich verhinderten Sport- und Spielefest im Landgrafenschloss auf die Beine gestellt hätte. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht, sind mit den bisherigen Corona-Lösungen und Entscheidungen im Jubiläumsjahr aber zufrieden“, hieß es vom Vorstand als Zwischenfazit. Ausschnitte und Kostproben waren es aber allemal, die bei zunehmendem Sonnenschein vor der malerischen Kulisse des Alten Rathauses in Showeinlagen zwischen den Talkrunden immer wieder auf die Bretter gezaubert wurden.  

Die Formation „Remix“ um Anna Stehr beeindruckte mit ihrem Repertoire. Tänzerische Darbietung, Ausdruck und Kostüme waren Extraklasse. Mit einem Blitzspiel an der Miniplatte inszenierte sich die Tischtennisabteilung mit Felix Schinnerling und Dirk Kislich auf der Bühne selbst. Für den musikalischen Rahmen des Tages sorgten Lioba Schmukat, Fabienne Buch und Max Pfreimer mit Livemusik zwischen den Acts. 

Zum großen Finale tanzte und sang Lioba Schmukat den von ihr und Partner Max eigens für das Fest geschriebenen „Jubi-Song“ auf der Bühne vor und die TSV-Gemeinde folgte auf dem Kopfsteinpflaster in fröhlicher Eintracht mit einem flotten Flashmob. In seinen Schlussworten wies Rüspeler nach dem dreistündigen Programm auf die geplante akademische Feier im Herbst und die Jubiläums-Jahreshauptversammlung am 17. September hin.

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